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F E R I E N B E G I N N

Eis essen und dabei Deutsch lernen : das geht!!!

Zum Schuljahresende haben die Grundschulkinder der Eckentaler Flüchtlinge die Schulbank mit der Eistheke getauscht. Statt Deutsch-Nachhilfe und Hausaufgabenbetreuung am Nachmittag ging es mit den Ehrenamtlichen von FLEck zum Eisessen auf den Rathausplatz.

„Schoko“, „Erdbeer“ und „Banane“: diese Wörter waren schnell gelernt. Schwieriger wurde es dann bei der Frage: „Im Becher oder in der Waffel?

Doch beim zweiten Durchgang ging dann alles reibungslos, auch wenn das Gedränge vor der Eistheke ein wenig beängstigend war.

Nach dem Eisessen am Rathaus-Brunnen wurden dann (ohne Zutun der BetreuerInnen) diverse „Wasserspiele“ durchgeführt. Deren Reinigungseffekt an den eis-verklebten Händen war erwünscht… und die nassen T-Shirts der Kinder trockneten schnell in der Sonne.

Im September wird dann wieder die Schulbank gedrückt. Noch Fragen? Oder Interesse an einer Mitarbeit?

–> AK-Schule@fleck-ev.de

Gemeinsam ein Zeichen gesetzt

LAUTER sein gegen Rassismus in Eckental

Rund 200 Menschen feierten am 21. März 2016, dem Internationalen Tag gegen Rassismus ein lautes Fest im Jugendzentrum Gleis 3 in Eschenau. Die Organisatoren vom Jugendbüro Eckental und der Arbeitskreis ‚Freizeit und Begegnung‘ der Flüchtlingsinitiative FLEck e. V. haben sich gefreut, dass so viele Menschen der Einladung gefolgt sind. Die Mitarbeiter des Jugendbüros haben für das leibliche Wohl gesorgt.

Gemeinsam mit Asylbewerbern aus Syrien, Iran, Irak und Tschetschenien setzten die Eckentaler ein Zeichen für Menschlichkeit, gegenseitigen Respekt und ein gutes Miteinander. Den Anfang machte Eckentals 3. Bürgermeister Günter Fensel mit einem Grußwort. Nach einem beeindruckenden Lied von einem bekannten kurdischen Sänger eröffnete der 1. Vorsitzende der Flüchtlingsinitiative Eckental FLEck e.V. Henning Hoffmann das Fest und die ‚alten‘ und ‚neuen‘ Eckentaler haben mit Rasseln, Vuvuzelas, Trommeln, Kuhglocken und vielem mehr gezeigt, dass sie laut und deutlich gegen Vorurteile, Ausgrenzung und Hass zwischen allen Kulturen sind.

Mit den syrischen Tänzern wurde die Stimmung ausgelassen und alle waren eingeladen mitzutanzen. Die Eckentaler New-Comer-Band „Vermilion“ begeisterte mit einem Akustikkonzert und betonte, dass es nicht ‚die Flüchtlinge‘ sind, die hier mit uns leben, sondern Menschen, die uns mit Offenheit und Interesse begegnen und Freunde werden können. Bis 22 Uhr wurde fröhlich getanzt und gefeiert.

Arbeitskreis „Freizeit und Begegnung“

 

Neuigkeiten vom 24. Februar 2016

Unterkunft Eckenbach
Seit dem 8. Februar wird die Unterkunft Eckenbach in Eckenhaid schrittweise belegt. Die Unterkunft wird von der Regierung betreut und ein Hausmeister kümmert sich um die Anlage. Die Zusammenarbeit mit FLEck e.V. funktioniert gut: es wird Hand in Hand gearbeitet und die Ehrenamtlichen haben kompetente Ansprechpartner. 44 Personen insgesamt sind inzwischen eingetroffen. Die Ehepaare und Familien mit insgesamt 17 Kindern kommen aus dem Iran, Irak, Syrien, Aserbaidschan, Armenien und der Ukraine. FLEck e.V. sucht daher Dolmetscher, die zeitlich flexibel sind und beispielsweise die Familien und Kinder zum Arzt begleiten können.

Gerüchteküche
An den Kassen diverser Supermärkte sind immer wieder Ausländer anzutreffen, die die Käufer um Geld angehen und schnorren. Entgegen neuester Gerüchte handelt es sich dabei nicht um Asylbewerber.

Reaktion auf Randale
Die Bewohner der Unterkunft in der Klingenstrasse sind beschämt über die Entgleisung ihres betrunkenen Mitbewohners. Sie missbilligen und bedauern das Fehlverhalten Einzelner und möchten sich ausdrücklich davon distanzieren. Sie haben die Ehrenamtlichen gebeten, ihnen bei der Formulierung eines Briefes zu helfen, in dem sie ihr Bedauern über die Zerstörungen und Lärmbelästigungen, die einer ihrer Mitbewohner in der Unterkunft begangen hat, zum Ausdruck bringen. Sie betonen, dass sie mit ihnen und allen Menschen in Deutschland auch weiterhin in guter Nachbarschaft zusammenleben wollen. Und sie betonen, dass sie für die Hilfe, die ihnen Deutschland und die Menschen in Deutschland geben, sehr dankbar sind.