Zum Hauptinhalt springen

Wenn’s grad mal wieder alles zuviel wird…

Seit seiner Gründung ist der Arbeitskreis Bildung und Begleitung dafür da, allen ehrenamtlichen HelferInnen von FLEck e.V. bei Problemen mit Rat und Tat zur Seite zu stehen. Dies geschieht vor allem beim FORUM – und wir freuen uns, dass dieses Angebot immer wieder gut angenommen wird.

Aber wir weisen auch immer wieder darauf hin, dass man sich beim AK auch bei persönlichen Krisen melden kann: für ein Einzel-Coaching in schwierigen Situationen oder um sich einfach mal etwas von der Seele zu reden: Wir hören viele schreckliche Geschichten, stehen oft hilflos vor dem, was wir erleben, rennen ab und zu gegen die eine oder andere Wand… Und manchmal möchte man sein direktes Umfeld mit dem Erlebten nicht auch noch belasten.

Wir alle wissen, wie schwer es einem selbst manchmal fällt, Hilfe anzunehmen – gerade für die, die sonst immer die HelferInnen sind, die eigentlich die „Starken“ sein wollen. Aber wir alle brauchen mal Hilfe. Und um hier die Hürde noch niederiger zu setzen, haben wir zwei neue FLEck-Mailadressen eingerichtet:

Uli Haas –>  uli.haas@fleck-ev.de

Christian Schmidt –> christian.schmidt@fleck-ev.de

Bitte meldet Euch, wenn’s brennt – und bevor Ihr ausgebrannt seid.

Herzliche Einladung zum

FLEck FORUM   


am Dienstag, 5. Juni 2018 um 19:30 Uhr
im Interimsgebäude Eschenau

In bewährter Tradition lädt der Vorstand und der AK Bildung und Begleitung alle FLEck-Mitglieder und ehrenamtlichen HelferInnen zu Information und Austausch ins Interimsgebäude in Eschenau (Nähe Mittelschule) ein. Es gibt einen kurzen Bericht des Vorstandes über neueste Entwicklungen. Als „Rest vom letzten Forum“ werden wir das Thema Depression nochmals kurz aufgreifen und uns hauptsächlich dem Gespräch über die guten und weniger guten Erfahrungen in unserer Arbeit widmen.
Wir freuen uns auf einen anregenden und ertragreichen Abend zusammen.

„… und ich hab‘ schon einen deutschen Freund!!!“

… der „krönende“ Abschluss einer Antwort eines Grundschülers aus Syrien auf die Frage einer Betreuerin, wie es ihm geht. Und diese Antwort sagt ganz viel darüber aus, was Integration für Geflüchtete bedeutet.

Was ist das denn nun: „Integration“? Mit dieser und vielen anderen Fragen beschäftigte sich der Leitungskreis von FLEck e.V. 24 Stunden auf seiner Klausurtagung in Osternohe, bei der es darum ging, die Arbeit der Eckentaler Flüchtlingsinitiative kritisch zu hinterfragen und für zukünftige Aufgaben auszurichten.
Nach einem interessanten Impulsreferat von Tobias Weidinger und Dr. Stefan Kordel von der FAU Erlangen-Nürnberg mit dem Thema „Aufnahme und Integration von Geflüchteten in ländliche Räume“, beschäftigten sich die Teilnehmer mit dem Thema Integration aus verschiedenen Perspektiven. Ein Ergebnis: Sprache spielt hier nach wie vor die zentrale Rolle.
Im weiteren Verlauf der Tagung wurden viele Punkte diskutiert, die die Ehrenamtlichen aktuell beschäftigen.
Besonderen Frust bringt zur Zeit der Umgang mit den staatlichen Behörden und der schwierige Wohnungsmarkt. Aber FLEck e.V. ist in allen wichtigen Bereichen der Flüchtlingsarbeit aktiv und kann trotz schwieriger Rahmenbedingungen viele große und kleine Erfolge verzeichnen.
Aus Geflüchteten werden zunehmend „Angekommene“ und FLEck versteht sich weiterhin als lernende Organisation, die sich als entwicklungsfähig gezeigt hat und diesen Weg auch weiter gehen wird. Die zweite Vorsitzende Claudia Blöchl fasst zusammen: „FLEck ist für mich Basisdemokratie, miteinander Gesellschaft gestalten, einfach etwas tun.“


Trotz dichtem Zeitplan und intensiven Diskussionen: Das Arbeiten auf der Klausurtagung war laut einer Teilnehmerin „fast schon erschreckend wohltuend und entspannt“. Mit der FLEck-Familie macht Ehrenamt Spaß!