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Rückblick: Äthiopien-Vortrag am 30.4.

Einer unserer Gäste aus Äthiopien hat uns einen sehr interessanten und fundierten Vortrag über sein Land gehalten. Mit vielen Folien und Bildern hat er die Historie, das reiche kulturelle Erbe, die Schönheit aber auch die leidvolle Geschichte durch Hunger und politischen Machtmissbrauch seines Landes nahe gebracht. Interessant war auch, dass die Uhren in Äthiopien anders ticken als bei uns: Nach äthiopischer Zeit geht der Tag von Sonnenaufgang (= 0 Uhr) bis Sonnenuntergang (= 12 Uhr). Nach internationaler Zeit hingegen beginnt der Tag um Mitternacht (= 0 Uhr). 0 Uhr äthiopischer Zeit ist also 6 Uhr internationale Zeit und 12 Uhr äthiopischer Zeit ist 18 Uhr internationaler Zeit. Und es geht noch weiter: Der äthiopische Kalender zählt 13 Monate. Das neue Jahr äthiopischer Zeit beginnt am 11. September unserer Zeit und er liegt stets 7 Jahre und 8 Monate und 10 Tage hinter unserem (dem gregorianischen) Kalender zurück, d.h. man schreibt dort aktuell das Jahr 2007 – was gerade bei der Angabe von Geburtsdaten zu manchem Missverständnis führen kann.

80 Besucher sind der Einladung in den Räumen der Landeskirchlichen Gemeinschaft Eschenau gefolgt und verhalfen der Veranstaltung zu ihrem Erfolg und der Würdigung des Referenten.

Dieser Vortrag steht in einer  Reihe von Abenden, in denen Asylsuchende ihr Land vorstellen. Es folgt der Syrienabend am 15. Juni.

Eckental steht für RESPEKT – 120 Personen auf dem Rathausplatz in Eschenau

Am 21. März, dem Internationalen Tag gegen Rassismus, setzten Bürger in vielen bayerischen Städten ein Zeichen gegen Diskriminierung und Ausgrenzung, für Vielfalt und gegenseitigen RESPEKT. Auch Eckental beteiligte sich an der Aktion. Gemeinsam bildeten auf dem Rathausplatz in Eckental/Eschenau 120 Personen das Wort RESPEKT . Dieses geformte Standbild wurde dann von oben fotografiert. Henning Hoffmann dankte den Bürgern für Ihre Beteiligung und warb für gegenseitigen Respekt – auch und vor allem gegenüber den Bürgern mit ausländischer Herkunft. Denn dies ist der Anfang für ein gelingendes Miteinander der verschiedenen Kulturen. Zeigen wir heute Respekt, ernten wir in Zukunft eine Gesellschaft, die trotz Unterschiede zusammenhalten kann.

Die Fotoaktion „Für RESPEKT stehen!“ wurde auf die Initiative der AGABY (Arbeitsgemeinschaft der Ausländer-, Migranten- und Integrationsbeiräte Bayerns) und mit Unterstützung der Geschäftsstelle von: „Bayerisches Bündnis für Toleranz – Demokratie und Menschenwürde schützen“ durchgeführt. Alle Fotos der beteiligten Orte auf: www.agaby.de. In Eckental wurde die Aktion von FLEck e.V. und dem Jugendbüro Eckental initiiert. Herzlichen Dank an Birgit Frey für die Koordination und Andreas Unbehaun für das Foto!

Foto-Respekt

 

Bürgermeisterin zu Besuch bei FLEck e.V.

Kürzlich besuchte Erste Bürgermeisterin Ilse Dölle (links) die Vorstandschaft und Wegbegleiter des Eckentaler Flüchtlingsvereins FLEck e.V. in Eschenau. In ihrer Eigenschaft als Schirmherrin des Vereins sah sich die Bürgermeisterin den frisch bezogenen Vereinsraum an, der auch als Unterrichtsraum dient und im Sparkassengebäude in Eschenau untergebracht ist. Dölle freute sich über die aktive Unterstützung der neu angekommenen Eckentalerinnen und Eckentaler und lobte vor allem die unkomplizierte und niederschwellige Umsetzung der Flüchtlingshilfe, einer „gelebten Willkommenskultur vor Ort.“