Schon beim FLEck Advents-Café letzten Samstag in der Pfarrscheune haben sich mehr als 100 Besucher, darunter viele FLEck-Ehrenamtliche und Geflüchtete aus verschiedenen Nationen von der vorweihnachtlichen Atmosphäre verzaubern lassen. Die Kinder haben begeistert Plätzchen verziert und genascht. Am nächsten Samstag, 10. Dezember 2016, laden wir von 14 bis 16.30 Uhr zum Nikolaus-Café ins evangelische Gemeindehaus in Forth ein. Und wie der Name schon verrät: Höhepunkt des Cafés wird der Besuch des Nikolaus sein, der für alle Kinder Geschenke vorbei bringt. Viele der liebevoll zusammen gestellten Päckchen kommen von den Kindern und Eltern des Kindergartens „Unterm Regenbogen“ aus Eschenau. Mit weihnachtlichem Gebäck und Kuchen aus aller Herren Länder will FLEck e.V. den Advent feiern, nicht zuletzt, um unsere Rituale und Gebräuche gemeinsam zu (er-)leben, zu vermitteln und mit Menschen aus anderen Kulturkreisen zu teilen. Dazu sind alle Eckentaler herzlich eingeladen.
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Kategorie: Allgemein
Gespräche mit meinen arabischen Freunden II
…die Sache mit der Post (Fortsetzung)
Die Sache mit der Post (Teil 2): die Adresse
Die Sache mit der Post lässt mir keine Ruhe. Ich hake nochmal nach.
Katharina: Sag mal, und wie ist das dann mit der Adresse? Wenn ich dich zum Beispiel mal irgendwann in Syrien besuchen möchte, wie finde ich dich?
Mohammed: Das ist auch einfach. Du kannst fragen, wo ich wohne, alle wissen das.
Katharina: Okay, aber es gibt nicht nur einen Mohammed mit deinem Nachnamen.
Mohammed: Nein, natürlich es gibt viele. Die Leute fragen dann, wie alt ist dein Mohammed und was arbeitet er. Dann sie wissen welcher Mohammed du suchst. Und wenn nicht, sie fragen jemand anderen.
Katharina: Echt jetzt? Das möchte ich zu gerne mal ausprobieren. Und dann, wie ist jetzt deine Adresse?
Mohammed: (grinst schon wieder, meine Fragen erheitern ihn zusehends) Dann die Leute bringen dich zu mir oder sagen Mohammed wohnt im südlich Teil, 200 Meter nach Schule.
Katharina: Krass. (Das ist das einzige, was mir dazu noch einfällt).
Ich stelle mir vor, ich frage in Eschenau, wo wohnt Sabine Müller? Ich glaube, die meisten würden einfach sagen: „Keine Ahnung, kenne ich nicht.“ Bestimmt aber würde mich niemand nach dem Alter und dem Beruf fragen.


