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100% Menschenwürde – Eckental hat ein buntes Zeichen gegen Rassismus gesetzt

Auch wenn das Wetter am Samstag, 23. März 2024 nicht besonders einladend war, kamen ungefähr 170 Menschen aus allen Richtungen auf den Rathausplatz, um sich gegen Rassismus einzusetzen.

Groß und Klein,

engagierte Gruppen  und Vertreter der Fraktionen im Eckentaler Marktgemeinderat,

Jung und Alt,

Vereine und alle, denen die Menschenwürde ganz besonders am Herzen liegt.

Mit bunten Regenschirmen stellten sie sich alle so, dass der Schriftzug „Vielfalt leben“ entstand.

Leider war es viel zu windig und so konnte nicht, wie ursprünglich geplant dieses deutliche Statement mit der Drohne aus der Luft fotografiert werden. Deshalb stellten sich alle im Anschluss daran auch noch rund um den Rathausbrunnen.

So entstand ein wunderbar buntes Bild, das vor den im Hintergrund aufziehenden dunklen Wolken schon fast symbolhaft gesehen werden kann:

Eckental hat den dunklen Parolen der Populisten etwas entgegenzusetzen:

Viele zeigen sich solidarisch und setzen ein deutliches buntes Zeichen:

Wir leben die Vielfalt – setzen uns für Menschenwürde für alle und gegen Rassismus ein.

Ein großes Dankeschön an alle, die dabei waren und im Vorfeld für die Veranstaltung geworben haben.

Besonders bedanken wir uns bei Andreas Unbehaun für die Bilder, die vom Treppenhaus im Rathaus entstanden sind.

Aktion „Vielfalt leben“



Wir setzen ein Zeichen gegen Rassismus

Jedes Jahr starten in Deutschland etwa 4000 Aktionen rund um den von den Vereinten Nationen 1966 deklarierten „Tag gegen Rassismus“ am 21. März. Unser Verein mit seinen vielen Aufgaben- und Arbeitsbereichen arbeitet bereits seit fast 10 Jahren daran, das Motto der internationalen Wochen gegen Rassismus – in diesem Jahr „Menschenwürde für alle“ – hier vor Ort in Eckental umzusetzen.
In der Marktgemeinde leben neben Geflüchteten aus verschiedenen Ländern der Erde auch viele Migranten, die hier nicht nur Arbeit, sondern ein gutes Miteinander und eine neue Heimat gefunden haben. Herkunft und Hautfarbe dürfen laut unserer Verfassung keine Rolle im täglichen Umgang spielen und doch fällt es nicht jedem leicht, den Menschen anderer Herkunft ganz ohne Vorurteile zu begegnen.

Populistische Sichtweisen stellen die Probleme und Schwierigkeiten in den Vordergrund und verbauen die Sicht darauf, was ganz selbstverständlich gut gelingt und auch darauf, wie wir gegenseitig von unserer Vielfalt profitieren können.

In unserer Satzung ist verankert, dass wir uns parteipolitisch neutral verhalten.
Sehr wohl aber ist es unsere Aufgabe Stellung zu beziehen und Rassismus klar entgegen zu treten:

FLEck e.V. zeigt Haltung und lädt die Eckentaler zu einem deutlichen Zeichen ein:

am

Samstag, den 23.03.2024 startet unser Beitrag:
um 11 Uhr soll am Rathausplatz in Eckental-Eschenau


die Aussage und zugleich Aufforderung „VIELFALT LEBEN“ aus Menschen aller Hautfarben aufgestellt werden. Jeder der Teilnehmer wird einen möglichst farbigen Schirm aufspannen und somit unsere Vielfalt sichtbar machen. Mitmachen kann jeder, der ein Zeichen gegen Rassismus setzen möchte. Das Wochenblatt wird die Aktion von oben fotografieren.
Wir zeigen eindrucksvoll: Eckental ist bunt und vielfältig zugleich.

Bitte kommt zahlreich – ladet viele ein – Flüsterpost ist unbedingt erwünscht und das Poster von Andrea Pfeiffer (lieben Dank) darf fleißig geteilt werden.
Regenschirm nicht vergessen!

FLEck präsentiert

Am Donnerstag, 22. Februar laden wir ein zum Konzert „Musik in der Seele, Hoffnung im Herzen“:
Pianist Alexey Petik und Cellistin Anna Skladannaya aus der Ukraine spielen ab 19 Uhr in der Aula des Gymnasiums Eckental unter anderem Stücke von Chopin, Dvorak Brahms, Tschaikowsky, Gershwin, Debussy und John Lennon. Ein besonderes Highlight: Anna Skladannaya wird ihr selbst komponiertes Stück „“La Commisération“ vortragen. Die beiden Künstler sind in Eckental bereits bekannt und sehr geschätzt.
Alexey Petik ist Absolvent des Kharkov Konservatoriums, war Schüler in der Klavierklasse der berühmten Lehrerin Regina Horowitz und selbst als Solist in der Philharmonie sowie lange Jahre als Dozent am Konservatorium in der Ukraine tätig. Er lebt seit 2022 in Eckental.
Die Cellistin Anna Skladannaya lebt in Nürnberg. Sie studierte am Moskauer Tschaikowsky-Konservatorium und an der Hochschule für Musik Carl Maria von Weber in Dresden bei Prof. Emil Rovner und Prof. Mark Andre, wo sie mit Auszeichnung abschloss. Seit 2022 arbeitet sie am Mozarteum mit Prof. Johannes-Maria Staud. Sie ist Preisträgerin internationaler Musikwettbewerbe in Österreich und Andorra.
Der Eintritt ist frei.