{"id":2127,"date":"2017-08-10T09:25:59","date_gmt":"2017-08-10T07:25:59","guid":{"rendered":"http:\/\/www.fleck-ev.de\/?page_id=2127"},"modified":"2025-02-10T19:27:37","modified_gmt":"2025-02-10T18:27:37","slug":"reflecktiert-bufdi-blog","status":"publish","type":"page","link":"http:\/\/www.fleck-ev.de\/?page_id=2127","title":{"rendered":"generationFLEck"},"content":{"rendered":"\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><a href=\"http:\/\/www.fleck-ev.de\/wp-content\/uploads\/2023\/06\/Jugendtreff-17.6.23-scaled.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"576\" height=\"1024\" src=\"http:\/\/www.fleck-ev.de\/wp-content\/uploads\/2023\/06\/Jugendtreff-17.6.23-576x1024.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-4526\" srcset=\"http:\/\/www.fleck-ev.de\/wp-content\/uploads\/2023\/06\/Jugendtreff-17.6.23-576x1024.jpg 576w, http:\/\/www.fleck-ev.de\/wp-content\/uploads\/2023\/06\/Jugendtreff-17.6.23-169x300.jpg 169w, http:\/\/www.fleck-ev.de\/wp-content\/uploads\/2023\/06\/Jugendtreff-17.6.23-768x1365.jpg 768w, http:\/\/www.fleck-ev.de\/wp-content\/uploads\/2023\/06\/Jugendtreff-17.6.23-864x1536.jpg 864w, http:\/\/www.fleck-ev.de\/wp-content\/uploads\/2023\/06\/Jugendtreff-17.6.23-1152x2048.jpg 1152w, http:\/\/www.fleck-ev.de\/wp-content\/uploads\/2023\/06\/Jugendtreff-17.6.23-scaled.jpg 1440w\" sizes=\"auto, (max-width: 576px) 100vw, 576px\" \/><\/a><\/figure>\n\n\n\n<hr class=\"wp-block-separator has-alpha-channel-opacity\"\/>\n\n\n\n<p>Am Freitag, 12. Mai 2023 fiel um 19.30 Uhr der Startschuss f\u00fcr die zuk\u00fcnftige Jugendabteilung \u201egenerationFLEck\u201c der Eckentaler Fl\u00fcchtlingsinitiative FLEck e.V. <\/p>\n\n\n\n<p>Alle Jugendlichen zwischen 16 und 27 Jahren sind eingeladen mitzumachen!<\/p>\n\n\n\n<p>Gesucht werden neue Ideen f\u00fcr Integration und gemeinsame Aktionen, die Spa\u00df und soziales Engagement verbinden. Zusammen was bewegen und auch von Anfang an selbst bestimmen, wie das aussehen kann und soll<\/p>\n\n\n\n<p>Sprecherin und Ansprechpartnerin: Svenja Alwon, via Mail zu erreichen \u00fcber svenja.alwon@fleck-ev.de<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-medium\"><a href=\"http:\/\/www.fleck-ev.de\/wp-content\/uploads\/2023\/04\/1.jugendversammlung_generation_final-scaled.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"212\" height=\"300\" src=\"http:\/\/www.fleck-ev.de\/wp-content\/uploads\/2023\/04\/1.jugendversammlung_generation_final-212x300.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-4439\" srcset=\"http:\/\/www.fleck-ev.de\/wp-content\/uploads\/2023\/04\/1.jugendversammlung_generation_final-212x300.jpg 212w, http:\/\/www.fleck-ev.de\/wp-content\/uploads\/2023\/04\/1.jugendversammlung_generation_final-724x1024.jpg 724w, http:\/\/www.fleck-ev.de\/wp-content\/uploads\/2023\/04\/1.jugendversammlung_generation_final-768x1086.jpg 768w, http:\/\/www.fleck-ev.de\/wp-content\/uploads\/2023\/04\/1.jugendversammlung_generation_final-1086x1536.jpg 1086w, http:\/\/www.fleck-ev.de\/wp-content\/uploads\/2023\/04\/1.jugendversammlung_generation_final-1448x2048.jpg 1448w, http:\/\/www.fleck-ev.de\/wp-content\/uploads\/2023\/04\/1.jugendversammlung_generation_final-scaled.jpg 1811w\" sizes=\"auto, (max-width: 212px) 100vw, 212px\" \/><\/a><\/figure>\n\n\n\n<p>Kontakt auch \u00fcber generationFLEck@fleck-ev.de<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-vivid-red-color has-text-color\"><strong>! WEITERSAGEN !<\/strong><\/p>\n\n\n\n<hr class=\"wp-block-separator has-alpha-channel-opacity\"\/>\n\n\n\n<p>Was bisher geschah:<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Youngsters reFLEcktieren:<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><strong>Theresa erz\u00e4hlt von ihren Erfahrungen (Januar 2021)<em><br>Corona H\u00fcrden<\/em><\/strong><em><br>Ich gebe seit September zwei M\u00e4dchen aus dem Libanon Deutsch-Nachhilfe, je eineinhalb bis zwei Stunden. Am Anfang bin ich immer zu ihnen nach Hause gekommen, sp\u00e4ter sind wir auf FLEck R\u00e4ume umgestiegen, das hat eine Lernatmosph\u00e4re geschaffen und unseren immer wieder auftauchenden logistischen Schwierigkeiten entgegengewirkt.<br>Yara (Name ge\u00e4ndert) wohnt als 17 j\u00e4hrige bei ihrer Gro\u00dffamilie, die aus vielen verschiedenen Altersgruppen besteht. Von Kleinkind \u00fcber Teenager und Erwachsenen bis zu Personen mittleren Alter ist gef\u00fchlt alles abgedeckt und in ihrer Wohnung einen ruhigen Platz zu finden, hat sich schon als schwierig erwiesen. Deswegen sind wir auch auf das Interimsgeb\u00e4ude ausgewichen und sp\u00e4ter dann auf die Alte Kanzlei, damit sie nicht so weit im Dunkeln laufen muss. Ich habe sie auf dem R\u00fcckweg immer im Auto mitgenommen, aber als Vater oder Bruder ist man nat\u00fcrlich trotzdem besorgt. <br>Fatima (Name ge\u00e4ndert), meine andere Sch\u00fclerin, ist Mutter von zwei kleinen Kindern. Wir haben versucht die Nachhilfe so zu legen, dass die Kids w\u00e4hrenddessen in der Kita sind. Das hat aber nicht immer geklappt. Zwei oder dreimal hat Fatima sie kurzerhand (nach Absprache mit mir) mitgebracht oder wir haben sie zusammen auf einem kurzen Spaziergang abgeholt. Jetzt mit der Notbetreuung und Online-Nachhilfe ist es nicht mehr ganz so einfach. &#8230;. ja, ich wei\u00df: Corona, immer nur Corona&#8230;. Man sollte meinen, das w\u00fcrde irgendwann langweilig, aber der Virus h\u00e4lt uns nun mal weiterhin auf Trab. Seit dem Beginn des Lockdowns im Dezember durfte ich keine Pr\u00e4senz-Nachhilfe mehr geben, da ich als FSJ-lerin hauptamtlich arbeite. Die Ehrenamtlichen d\u00fcrfen weiterhin die Unterk\u00fcnfte betreten, nat\u00fcrlich mit Maske und allem Pipapo.<br><br><strong>Meine beiden Nachhilfesch\u00fclerinnen und ich sind derweil auf das Internet umgestiegen und werden mit ganz neuen Problemen konfrontiert:<\/strong> Fr\u00fcher konnten wir uns bei Unverst\u00e4ndnis mit Hand und Fu\u00df irgendwie verst\u00e4ndigen, oder mit einer Zeichnung \u00e0 la Montagsmaler. Aber jetzt sind wir froh, wenn das Internet ausreicht, um einen fl\u00fcssigen Sprachanruf zu halten. Wir sehen also an guten Tagen die Reaktion des anderen und k\u00f6nnen dann darauf eingehen, ansonsten d\u00fcmpeln wir so vor uns hin. F\u00fcr mich ist es jedoch enorm wichtig, die Mimik zu sehen: oft erkennt man daran, ob ein bestimmtes Wort Probleme bereitet, ob der ganze Satz nicht verstanden wurde oder ob man weitermachen kann. Jetzt m\u00fcssen wir uns immer gegenseitig darauf hinweisen und \u00f6fter mal nachfragen, weil man leider trotzdem nicht immer die gew\u00fcnschte R\u00fcckmeldung bekommt. Man kennt das ja, eigentlich m\u00f6chte man nicht zugeben, dass man es auch beim dritten mal nicht ganz verstanden hat und tut so, als w\u00e4re es klar, irgendwie wird man es dann ja schon rauskriegen. Oft l\u00fcgt man sich dabei aber in die eigene Tasche. In diesem Fall kann es zu einer mittleren bis schweren Verwirrung f\u00fchren und die ganze Stunde den Bach runtergehen lassen.<br><br><strong>Wir probieren alles m\u00f6gliche aus:<\/strong> Ich versuche \u00fcber Videokonferenzen wie bei Jitsi oder Zoom meinen Bildschirm zu teilen, damit wir zusammen Arbeitsbl\u00e4tter bearbeiten k\u00f6nnen, beispielsweise Texte lesen und dann die Aufgaben machen. Ich habe daheim auch ein Whiteboard, aber daf\u00fcr br\u00e4uchte ich einen Videoanruf. Viele Sachen drucke ich auch f\u00fcr die beiden aus, aber \u00fcber den Laptop k\u00f6nnte man es in der Theorie so handhaben, dass wir beide das gleiche Bild sehen und ich Dinge markieren kann, die falsch waren. Ich lasse mir die Texte vorlesen und unterbreche bei groben Fehlern, aber durch die Zeitverz\u00f6gerung, die teilweise auftritt, sind wir eigentlich schon zwei S\u00e4tze weiter.<br><br><strong>Aber Not macht erfinderisch:<\/strong> Meine letzten Nachhilfestunden bestanden einmal aus 5 verschiedenen Anrufen mit Fatima, da die Verbindung zwischenzeitlich ausgesetzt hatte oder sie zu ihren Kindern musste. Und mit Yara ging es durch die Kombination von gleich zwei Medien, denn bei dem PC von Yara funktioniert das Micro nicht, also rufen wir uns zus\u00e4tzlich \u00fcber das Handy an und das stresst das Internet noch mehr. Mit Fatima bin ich&nbsp; noch nicht so weit: sie muss noch rausfinden wie ihr Internet am Laptop funktioniert. Oder so. Bin mir nicht ganz sicher, hab nach 5 mal fragen aufgegeben.<strong>Aber man kann zumindest nicht sagen, dass es langweilig w\u00fcrde:<\/strong> Es ist immer was Neues und wir lernen voneinander, ob das etwas \u00fcber die unterschiedlichen Kulturen ist, eine gute Herangehensweise an Verst\u00e4ndigungsprobleme oder der Umgang mit der M\u00fcdigkeit, die sich nach eineinhalb Stunden angestrengtem Lernen &#8211; und Lehren! &#8211; einschleicht. Am Ende des Tages habe ich das Gef\u00fchl, selbst etwas Neues gelernt zu haben und ich hoffe, dass es den beiden \u00e4hnlich geht.<\/em><\/p>\n\n\n\n<p>___________________________________________________________________________<br><\/p>\n\n\n\n<p><\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-left\"><strong>Theresa stellt sich vor:<\/strong> (im Oktober 2020)           <img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"150\" height=\"214\" class=\"wp-image-3556\" style=\"width: 150px;\" src=\"http:\/\/www.fleck-ev.de\/wp-content\/uploads\/2020\/10\/image.png\" alt=\"\" srcset=\"http:\/\/www.fleck-ev.de\/wp-content\/uploads\/2020\/10\/image.png 592w, http:\/\/www.fleck-ev.de\/wp-content\/uploads\/2020\/10\/image-210x300.png 210w\" sizes=\"auto, (max-width: 150px) 100vw, 150px\" \/><br><em>&#8222;Mein Name ist Theresa, ich bin 18 Jahre alt und habe dieses Jahr mein Abitur gemacht. Urspr\u00fcnglich wollte ich f\u00fcr ein Jahr ins Ausland, doch aufgrund der gegenw\u00e4rtigen Situation habe ich beschlossen, mich sozial in der Region zu engagieren.<\/em><br><em>Nun mache ich ein FSJ, ein freiwilliges soziales Jahr, im Seelsorgebereich Neubau, mit Schwerpunkt im Pfarreienverbund St\u00f6ckach-Forth und bin in vielen verschiedenen Bereichen t\u00e4tig:<\/em><br><em>Unter anderem arbeite ich im Kinderhaus Forth, werde bei den Sternsingern und der Kinder- und Jugendarbeit mithelfen, sowie die Solibrotaktion an den Grundschulen unterst\u00fctzen. Des Weiteren werde ich einige Stunden pro Woche im Fleck e.V. t\u00e4tig sein, der Fl\u00fcchtlingsinitiative Eckental, und dort zum Beispiel Deutschnachhilfe geben.<\/em>&#8222;<br><br>Theresa wird hier immer mal wieder von Ihren Erlebnissen und Erfahrungen bei FLEck e.V. erz\u00e4hlen.<br><\/p>\n\n\n<hr>\n<p><b>Interview mit Ulrike K\u00f6gel, Sprachtrainerin <\/b>(im M\u00e4rz 2020)<br>\ngef\u00fchrt von einer Sozialpraktikantin<\/p>\n<p><i>Hat die Arbeit als Ehrenamtliche beim FLEck e.V. Ihr Leben ver\u00e4ndert?<\/i><br>\nUlrike K\u00f6gel antwortete darauf, dass die Arbeit ihr Freude bringt und auch ihrem jetzigen Leben ein bisschen einen Sinn verleihen w\u00fcrde. Sie sei immer sehr offen, was die Arbeit angeht und interessiere sich f\u00fcr die Menschen aus den anderen L\u00e4ndern. Man bekomme so viel mit, m\u00fcsste sich aber emotional etwas abgrenzen, da auch Menschen kommen, die keine Aufenthaltserlaubnis bekommen werden.<\/p>\n<p><i>Was war die sch\u00f6nste Reaktion auf Ihren Sprachkurs\/Ihre Arbeit?<\/i><br>\nGenerell freue es sie, wenn die Menschen gerne zu ihrem Kurs kommen. Beeindruckend fand sie, dass einer extra aus Erlangen gekommen ist, obwohl dieser kaum Fahrtkosten erstattet bekommt. Das bedeute ihr viel. Anfangs arbeitete sie mehr im Bereich der Freizeitgestaltung, wo es immer wieder sch\u00f6ne Reaktionen gab. Ein Beispiel war das OpenMind Konzert in Gr\u00e4fenberg.<\/p>\n<p><i>Was w\u00fcnschen Sie sich f\u00fcr Ihren Sprachkurs in der Zukunft?<\/i><br>\nSie w\u00fcnsche sich das regelm\u00e4\u00dfige Kommen der Kursteilnehmer, da die zu ihr kommenden oftmals keine Integrationskurse bekommen oder an ihnen teilnehmen d\u00fcrfen und daher nur wenige andere Chancen haben. Zudem w\u00fcnscht sie sich f\u00fcr die Zukunft der Fl\u00fcchtlinge, dass sie ihre Pr\u00fcfungen schaffen.<\/p>\n<p><i>Was motiviert Sie an dieser Arbeit?<\/i><br>\nHaupts\u00e4chlich motiviert sie die Freude am Kommen der Fl\u00fcchtlinge.<\/p>\n<p><i>Was war der Grund f\u00fcr Sie, beim FLEck e.V. anzufangen?<\/i><br>\nDer Grund f\u00fcr ihren Anfang beim FLEck e.V. war das Aufgeben des Berufes und die anschlie\u00dfende Suche nach etwas Sinnvollem. Zu der damaligen Zeit leitete sie einen Literaturkreis, wo einer der Personen nach Leuten suchte, die Ehrenamtliche beim FLEck e.V.&nbsp; werden wollten. Das motivierte sie und so fing es f\u00fcr sie an.<br>\nZudem sagte sie, dass sie es sch\u00f6n fand, auch die anderen Ehrenamtlichen kennenzulernen, welche tolle, aufgeschlossene und sehr soziale Menschen seien.<\/p>\n<p><i>Vielen Dank f\u00fcr das Interview!<\/i><\/p>\n<hr>\n<p class=\"western\"><strong>Praktikumsbericht Sozialpraktikantin<\/strong><\/p>\n<p class=\"western\">In der Woche vom 09. bis 13. M\u00e4rz 2020 konnte ich beim FLEck e.V. mein Sozialpraktikum absolvieren. Hier war mir besonders die Arbeit und der Umgang mit den Menschen wichtig und wurde auch nicht entt\u00e4uscht.<\/p>\n<p class=\"western\">Am Montag erhielten wir direkt eine Einf\u00fchrung und wurden mit der \u00d6ffentlichkeitsarbeit vertraut gemacht. Ein sehr positiver Aspekt an dem Tag war die Asylsozialberatung, da man hier einen tieferen und weitreichenderen Einblick, als es in den sozialen Medien m\u00f6glich ist, bekam.<\/p>\n<p class=\"western\">Besondere Freude bereitete mir die &#8222;FleckAcademy&#8220;, sprich der Sprachkurs. Ich lernte sehr viele Menschen kennen und erhielt durch interessante Gespr\u00e4che einen Einblick in andere Kulturen. Zudem nahm ich beim therapeutischen Reiten, der Jahreshauptversammlung, einem Spieletreff sowie einer Organisationsbesprechung, einem Kochtag der Fl\u00fcchtlinge, dem Nachhilfeangebot und der Spendensortierung teil. Hierbei waren nur aufgeschlossene, hilfsbereite, freundliche und interessante Menschen vertreten.<\/p>\n<p class=\"western\">Erschreckend war, was man bei den Nachhilfestunden und Sprachkursen merkte, wie wenig die Fl\u00fcchtlinge ohne den FLEck e.V. unterst\u00fctzt werden w\u00fcrden im Bereich der Sprache und einem Leben hier. Durch die Initiative wird eine besondere Vernetzung geschaffen.<\/p>\n<p class=\"western\"><a name=\"_GoBack\"><\/a>Beim Besuchen der Fl\u00fcchtlingsunterk\u00fcnfte sprang einem direkt ins Auge, auf welch engen Raum die Menschen manchmal Jahre lang leben m\u00fcssen und wie wenig sie eigentlich besitzen, besonders aus ihrem fr\u00fcheren Leben. Und trotzdem waren sie sehr gastfreundlich und allen Vorurteilen entgegen, die man finden kann, positive, engagierte und interessante Menschen. Besonders interessant war hier die Einladung einer irakischen Familie ihrem Fr\u00fchst\u00fcck beizuwohnen. Das bekannte Vorurteil, dass die Fl\u00fcchtlinge nicht arbeiten wollen, stimmt nicht. Im Gegenteil. Die Menschen geben sich M\u00fche Deutsch zu lernen, jeder war bem\u00fcht um einen Job und die, die einen hatten, \u00fcbernahmen auch Nachtschichten um anschlie\u00dfend (09:00 Uhr) im Deutschkurs zu erscheinen. Diejenigen, die keinen Job haben, arbeiten daran und leider wird dies vom Staat nur mit Einschr\u00e4nkungen unterst\u00fctzt. Was mich gefreut und mir bewiesen hat, dass diese Arbeit nachhaltig ist, ist dass die Fl\u00fcchtlinge, die auf eigenen Beinen stehen oder sogar selber noch Hilfe beanspruchen, diese an andere zur\u00fcckgeben, sodass sie sich alle gegenseitig unterst\u00fctzen.<\/p>\n<hr>\n<p><strong>Schulprojekt \u201eEhrenamt\u201c<\/strong><br>\n<strong>Telefon-Interview von Friederike und Anna aus der 8. Klasse mit Alltagsbegleiterin Martina<\/strong><\/p>\n<p><strong>Wie sind Sie dazu gekommen, ein Ehrenamt auszuf\u00fchren bzw. aus welchen Gr\u00fcnden?<\/strong><br>\nMartina: &#8222;2015 sind wir aus dem Urlaub Heim gefahren und haben gro\u00dfe Mengen an Leuten gesehen, die alle auf der Flucht waren. Da hat sich dann schon so eine Form von schlechtem Gewissen entwickelt, weil es einem selber so gut geht und viele Menschen keine Heimat mehr haben. Dann habe ich mir \u00fcberlegt, was man so machen k\u00f6nnte um zu helfen und bin ich zu einer Infoveranstaltung von Fleck gegangen, die neue Mitarbeiter gesucht haben.&#8220;<\/p>\n<p><strong>Wie sind Sie zur Caritas gekommen?<\/strong><br>\nMartina: &#8222;Die Caritas arbeitet sehr eng mit uns (Fleck e.V.) zusammen. Von der Caritas sind es drei Asylsozialberater, die uns unterst\u00fctzen, uns Informationen geben und uns helfen bei Papierarbeit, da wir dieses Fachgebiet nicht studiert haben. Au\u00dferdem sind sie bei Treffen dabei und sind sehr wichtig f\u00fcr Fleck, ohne sie w\u00fcrde es gar nicht gehen.&#8220;<\/p>\n<p><strong>In welchem Bereich sind Sie t\u00e4tig?<\/strong><br>\nMartina: &#8222;Ich bin Alltagsbegleiter, das hei\u00dft, ich gehe mit Fl\u00fcchtlingen auf \u00c4mter, z.B. zum Ausl\u00e4nderamt, zum Jobcenter, zu \u00c4rzten, zu Gespr\u00e4chen bei Vermietern oder Arbeitgebern, zu Elterngespr\u00e4chen, da wir auch sehr viele Kinder haben, die wir betreuen. Also man unterst\u00fctzt sie, wo man kann. Diese Hilfe brauchen sie, weil in den Heimatl\u00e4ndern vieles ganz anders geregelt ist. In Syrien gibt es z.B. keine Briefe, die mit der Post kommen.&#8220;<\/p>\n<p><strong>Was sch\u00e4tzen Sie an Ihrer Arbeit?<\/strong><br>\nMartina: &#8222;Also, mir gef\u00e4llt mein Ehrenamt gut, da es sehr vielseitig ist. Man hat jeden Tag andere Dinge oder Probleme zu bew\u00e4ltigen, dadurch ist man st\u00e4ndig neu gefordert und lernt immer neue Leute und andere Kulturen kennen. Au\u00dferdem merkt man, dass es eine sehr sinnvolle T\u00e4tigkeit ist, weil man sehr schnell gute Ergebnisse erzielt. Gerade wenn Kinder hier gut zurechtkommen und schnell integriert werden, ist das ein sehr sch\u00f6ner Erfolg.&#8220;<\/p>\n<p><strong>Haben Sie schon mal ein bewegendes Erlebnis in Ihrem Amt erlebt?<\/strong><br>\nMartina: &#8222;Also, bewegende Erlebnisse gibt es sehr viele, konkret fallen mir zwei dazu ein. Wenn Ramadan zu Ende ist, gibt es in N\u00fcrnberg ein sehr gro\u00dfes Zuckerfest, zu diesem kommen hunderte von Muslimen zusammen. Hierzu hat mich dann eine Familie mitgenommen. F\u00fcr mich war es ganz spannend als nicht Muslima zwischen den ganzen Frauen auf dem Boden zu sitzen. Das fand ich sehr beeindruckend. Und einmal, als ich vom Urlaub zur\u00fcckgekommen bin, kam mir die Mutter einer syrischen Familie entgegengelaufen und hat sich wahnsinnig gefreut mich wiederzusehen. Das war auch ein sehr ergreifender Moment f\u00fcr mich.&#8220;<\/p>\n<p><strong>Gibt es F\u00e4higkeiten, die man f\u00fcr dieses Ehrenamt mitbringen muss?<\/strong><br>\nMartina: &#8222;Hier spreche ich jetzt f\u00fcr mich, denn das sieht man ganz unterschiedlich. Ich finde, man muss grunds\u00e4tzlich freundlich, humorvoll, tolerant, flexibel, offen f\u00fcr Neues und stabil sein. Au\u00dferdem denke ich, wenn man selbst sehr viele Probleme hat, ist es nicht das richtige Ehrenamt, weil man mit vielen schweren Schicksalen konfrontiert wird.&#8220;<\/p>\n<p><strong>Man trifft h\u00e4ufig die Meinung an, dass der Umgang mit Fl\u00fcchtlingen schwierig sei, teilen Sie diese Meinung?<\/strong><br>\nMartina: &#8222;Also am Anfang waren manche Sachen schon schwierig, da es z.B. ungewohnt ist, auf dem Boden zu essen oder keine Schuhe in der Wohnung zu tragen, aber, wenn man sich an die neuen Kulturen gew\u00f6hnt hat, kann man viele Dinge sehr positiv sehen, vor allem die Gastfreundschaft. Insgesamt betrachtet \u00fcberwiegt das Positive, deshalb w\u00e4re es f\u00fcr mich ganz schlimm, wenn keine Fl\u00fcchtlinge mehr in Eckental leben w\u00fcrden.&#8220;<\/p>\n<p><strong>Das Interview fand am 28. Oktober 2019 statt. Wir von FLEck e.V. freuen uns immer sehr, wenn sich Sch\u00fclerInnen f\u00fcr unsere Arbeit interessieren und wir stehen gerne jederzeit Rede und Antwort.<\/strong><\/p>\n<hr>\n<hr>\n<p>Felix und Niclas, Sozialpraktikum M\u00e4rz 2019 GymEck 10. Klasse<br>\nPraktikumsbericht<\/p>\n<p>Ich habe hier mit einem Freund vom 11.03. bis zum 16.03.2019 mein Sozialpraktikum gemacht. Wir hatten beide schon von der FLEck ev. geh\u00f6rt und hatten beide gro\u00dfes Interesse an Fl\u00fcchtlingsarbeit. Daher waren wir sehr erfreut, als wir die Praktikumspl\u00e4tze bekommen hatten.<br>\nAm Montag, dem 11.03. ging es dann mit einer Einf\u00fchrung los, bevor wir einen Sprachkurs f\u00fcr Fortgeschrittene besuchten. Anschlie\u00dfend wurden uns alle Eckentaler Fl\u00fcchtlingsunterk\u00fcnfte gezeigt. Die restliche Woche besuchten wir vormittags jeweils abwechselnd einen Sprachkurs und FLEckchen, eine Art Krabbelgruppe, in die Frauen, die Deutsch lernten, ihre Kinder bringen konnten. An den Nachmittagen waren wir in einer Hausaufgabenbetreuung, beim therapeutischen Reiten, erhielten einen kurzen Vortrag \u00fcber das Asylrecht, waren am Gleis 3 und besuchten eine geflohene Kurdin, die uns etwas \u00fcber ihr Leben erz\u00e4hlte. Am Mittwochabend waren wir G\u00e4ste auf der Jahreshauptversammlung, auf der auch ein neuer Vorstand gew\u00e4hlt wurde. Am Samstag nahmen wir am Caf\u00e9 FLEck teil.<br>\nIm Allgemeinen bemerkten wir, dass die Fl\u00fcchtlinge sehr wenig Platz zum Leben haben. Teilweise haben bis zu 3 Personen in einem Zimmer gelebt. Au\u00dferdem waren alle, denen wir begegnet sind, sehr engagiert Deutsch zu lernen. Im Gegensatz zu den h\u00e4ufigen Vorurteilen gegen\u00fcber Fl\u00fcchtlingen haben alle versucht, einen Job oder eine Ausbildungsstelle zu finden, was leider nicht immer m\u00f6glich war, da viele nicht angenommen werden und deswegen nicht arbeiten k\u00f6nnen.<\/p>\n<hr>\n<p>5. Februar 2019: Unsere Bundesfreiwilligendienstleistende Tamara beschreibt ihre T\u00e4tigkeit<\/p>\n<p>Tamaras Wochenbericht<\/p>\n<p>Montag beginnt immer sehr geruhsam, ich fange n\u00e4mlich erst mittags das Arbeiten an. Zuerst steht die Hausaufgabenbetreuung im Hort auf dem Plan. Dort helfe ich jeden Tag gefl\u00fcchteten Kindern ihr erstes Schuljahr zu meistern. Nur am Freitag sieht es anders aus, da besuche ich eine gro\u00dfe Familie, um mit den Kindern Hausaufgaben zu machen und etwas zu spielen. Leider sind viele gefl\u00fcchtete Sch\u00fcler auf externe Hilfe angewiesen, denn ihre Eltern k\u00f6nnen sie auf Grund mangelnder Deutschkenntnisse kaum unterst\u00fctzen. Daher habe ich auch \u00fcber die Woche verstreut noch drei \u00e4ltere Nachhilfesch\u00fcler, die zum Teil schon auf die Berufsschule gehen. Mit ihnen gehe ich nochmal ihren Schulstoff durch und mache \u00dcbungen, die ich selbst entworfen habe. Dabei sind mir Lehrmaterialien aus dem Internet eine gro\u00dfe Hilfe geworden.<br>\nEs gibt vor allem f\u00fcr die deutsche Sprache viele Internetseiten, welche die grammatikalischen Regeln gut erkl\u00e4ren und viele \u00dcbungen anbieten. Dadurch kann ich auch vielen Gefl\u00fcchteten bei ihren Sprachkursen helfen und sie auf Pr\u00fcfungen vorbereiten. Fast jeden Tag treffe ich mich mit verschiedenen Frauen, um zusammen \u00fcber die unn\u00f6tige Komplexit\u00e4t der deutschen Sprache zu r\u00e4tseln. Oft komme ich auch nur zum Reden vorbei, denn im Dialog kann gelerntes angewandt werden und sich Vokabeln besser verfestigen.<br>\nDrei- bis viermal die Woche betreue ich bei &#8222;FLEckchen&#8220; mit ein paar Frauen Kleinkinder im Alter von sechs Monaten bis hin zu vier Jahren, das Angebot findet parallel zu einem FLEck-Sprachkurs statt. Damit haben deren Eltern die M\u00f6glichkeit, den Deutschkurs zu besuchen. Hier wei\u00df man morgens nie, ob nur zwei oder aber zehn Kinder da sein werden und ob manche gerade einen schlechten Tag haben, was an Schreiattacken und Heulkr\u00e4mpfen erkennbar ist. Jeder Tag im sogenannten \u201eFLEckchen\u201c bringt also neue Erfahrungen und Herausforderungen mit sich.<br>\nAm Donnerstagnachmittag bin ich dann im Gleis 3 bei einem Treff f\u00fcr schon etwas gr\u00f6\u00dfere Kinder. Die meisten befinden sich im Grundschulalter, es kommen aber auch einige J\u00fcngere in Begleitung ihrer Eltern. Dieser Spielenachmittag ist ein Angebot des Jugendb\u00fcros und f\u00fcr alle Nationalit\u00e4ten offen, haupts\u00e4chlich besuchen ihn aber gefl\u00fcchtete Familien. Inzwischen sind wir dort um die 45 Menschen, weswegen es sehr laut und ein riesiges Gewusel ist. Jedes Mal wird etwas Warmes gekocht und es gibt Bastel- und Spieleangebote. F\u00fcr den Einkauf der Essenszutaten bin ich ebenfalls verantwortlich.<\/p>\n<p>Mittwoch findet immer die Sitzung des FLEck-Leitungskreises statt. Ich kann mich dann vorher mit anderen Mitgliedern \u00fcber meine Sch\u00fctzlinge und die neuen Erfahrungen austauschen, um Rat fragen und neue Freundschaften unter den Kollegen pflegen. W\u00e4hrend der Sitzung werden alle wichtigen Themen der Woche besprochen, neue Entwicklungen bei langwierigen F\u00e4llen mitgeteilt, ein Rundumblick \u00fcber Geschehnisse der letzten Tage gegeben, sowie auf die kommenden Termine aufmerksam gemacht. Das ist so ziemlich meine entspannteste Arbeitszeit. Die Anwesenden verstehen sich die gut miteinander, sodass eine lockere Atmosph\u00e4re entsteht, in der auch immer herzlich gelacht wird.<br>\nIn jeder Woche findet auch meist eine Einzelveranstaltung statt, zum Beispiel das FLEck-Caf\u00e9. Dort treffen sich nachmittags Gefl\u00fcchtete, FLEck-Mitglieder und ehrenamtlich Interessierte zu einem Plausch auf Caf\u00e9 und Kuchen. F\u00fcr die Kinder gibt es parallel einige Bastelangebote. Ein andermal stand die Begleitung eines Geh\u00f6rlosen zur Geh\u00f6rlosenseelsorge auf dem Wochenplan. Gemeinsam sind wir mit dem Zug in die Stadt gefahren, damit er den Weg f\u00fcr die n\u00e4chsten Male kennt und allein dorthin kommt.<br>\nWas auch oft ansteht sind Seminare, zu denen ich mich am Anfang meines Bundesfreiwilligendienstes eingeschrieben habe oder die mir durch neu gewonnene Kontakte zugetragen werden. Meist fahre ich dann zusammen mit Kollegen auf Fortbildungen zu Themen wie \u201eTrauma bei Gefl\u00fcchteten\u201c, \u201eGrenzen setzen\u201c, \u201eDie neue Rechte\u201c oder \u201eInterkultureller Dialog\u201c. Diese Workshops sind wertvolle Gelegenheiten, mit Gleichgesinnten ins Gespr\u00e4ch zu kommen und konkreten Input f\u00fcr meine Arbeit zu erwerben.<\/p>\n<p>Meine Woche bei FLEck ist also mit regelm\u00e4\u00dfigen Terminen gef\u00fcllt, wird aber durch die Sonderveranstaltungen aufgelockert, sodass ich in keine Routine verfalle und meine Flexibilit\u00e4t in vielerlei Hinsicht gefordert ist. Jedes Wochenende bereite ich mich neu auf die kommenden Aufgaben vor und fiebere den Begegnungen mit neuen Menschen entgegen, als auch Gefl\u00fcchteten und Kollegen, die inzwischen Freunde geworden sind.<\/p>\n<hr>\n<p>Praktikumsbericht Leo<br>\nM\u00e4rz 2018 Sozialpraktikum:<\/p>\n<p>Die FLEckademy<br>\nEin Themenbereich, den ich mir w\u00e4hrend meines Sozialpraktikums bei FLEck angeschaut habe ist die sogenannte &#8222;FLEckademy&#8220;, in der den Fl\u00fcchtlingen mit Spielen und einfachen Beispielen Deutsch beigebracht wird. Da es vielen noch sehr schwer f\u00e4llt, Deutsch zu sprechen, ist der Unterricht in zwei Teile geteilt. In der ersten halben Stunde wird alphabetisiert, also lernen die Anf\u00e4nger die Grundlagen der deutschen Sprache und unser Alphabet. Danach beginnt der Sprachkurs f\u00fcr die Fortgeschrittenen, an dem die Anf\u00e4nger trotzdem teilnehmen d\u00fcrfen. Hier werden Themen wie Uhrzeit, Mathematik und praxisrelevante Dinge, wie zum Beispiel das Schreiben und Verschicken eines Briefes, behandelt. Die meisten Asylsuchenden in diesem Kurs sind weiblich und bringen ihre Kinder mit, die im selben Geb\u00e4ude bei &#8222;FLEckchen&#8220; betreut werden, damit die Eltern st\u00f6rungsfrei lernen k\u00f6nnen.<\/p>\n<hr>\n<p align=\"center\"><u><b>Bericht \u00fcber das Sozialpraktikum<br>\nvom 7. bis 11. M\u00e4rz 2016<\/b><\/u><\/p>\n<p style=\"text-align: left;\" align=\"center\">In der letzten Woche habe ich mich beim Verein FLEck engagiert, der sich f\u00fcr Fl\u00fcchtlinge in Eckental einsetzt. Er besteht nur aus Ehrenamtlichen, die zum Beispiel durch Alltagsbegleitung, Sprachkurse oder Kinderbetreung den Fl\u00fcchtlingen ihr Ankommen in Deutschland erleichtern wollen.<br>\nDa ich immer so viel verschiedenes \u00fcber die Fl\u00fcchtlingssituation h\u00f6re, aber selber noch nie wirklich Kontakt mit Fl\u00fcchtlingen hatte, wollte ich sie selbst kennen lernen um mir eine eigene Meinung ohne Vorurteile bilden zu k\u00f6nnen, die sich also nur auf eigene Erfahrungen st\u00fctzt.<\/p>\n<p>Letzte Woche hatte ich dazu reichliche M\u00f6glichkeiten. Meine zwei Hauptbet\u00e4tigungen waren das Aufpassen auf die Kinder und das Besuchen von Sprachkursen der Erwachsenen.<br>\nFast jeden Vormittag habe ich in der Grundschule Eschenau auf Kinder aufgepasst, die noch keinen Platz im Kindergarten bekommen haben. Wir waren immer zu zehnt: Sechs Kinder, zwei Frauen von FLEck und ich mit meiner Freundin, die hier ebenfalls ihr Praktikum machte. Meistens war auch immer die Mutter eines Kindes dabei, da die Kleinen besser auf sie h\u00f6ren und sich auch sprachlich mit ihr verst\u00e4ndigen k\u00f6nnen. M\u00e4nner waren bei den jungen Kindern nicht erlaubt, da das in deren Kulturkreis nicht \u00fcblich ist. Und damit die M\u00fctter ihre Kinder leichter abgeben, hat man vorerst in dieser Sache nachgegeben.<br>\nNachmittags war dann dort die Nachhilfe f\u00fcr die Kinder, die schon die Grundschule besuchen. Hier waren dann auch M\u00e4nner mit dabei.<br>\nDer Sprachkurs, den ich besucht habe, fand in einer der Fl\u00fcchtlingsunterk\u00fcnfte statt. Hier waren immer drei Ehepaare dabei, auf deren Kinder ich in der Grundschule auch aufgepasst habe. Dadurch war man dann so ziemlich mit der ganzen Familie bekannt. In diesem Kurs wurde ihnen meist nur W\u00f6rter von bestimmten Themenbereichen vermittelt, die sie im Alltag ben\u00f6tigen, beispielsweise die Namen der Kochutensilien, wie das Schulsystem hier funktioniert oder man einen Brief beschriftet. Die Frauen haben die Begriffe sehr schnell verstanden, wohingegen die M\u00e4nner meist sehr sch\u00fcchtern waren und kaum etwas in Deutsch gesprochen haben.<\/p>\n<p>In dieser Woche habe ich sehr viele nette Menschen kennengelernt, die sich bis auf ihre Kultur kaum von anderen unterscheiden. Die Eltern und Kinder haben einen immer mit einem H\u00e4ndesch\u00fctteln gegr\u00fc\u00dft oder verabschiedet, obwohl das eigentlich, vor allem f\u00fcr Frauen, in ihrer Kultur nicht \u00fcblich ist. Auch sind sie sehr fr\u00f6hliche und aufgeschlossene Menschen, was man an der ausgelassenen Stimmung bei den Sprachkursen merkte, hier wird oft gescherzt und gelacht.<br>\nAuch hat mich der Zusammenhalt unter den Geschwistern sehr beeindruckt. Immer wenn Streit ausbrach, kam sofort das Geschwisterkind um den anderen zu unterst\u00fctzen. Auch wenn jemand sich verletzt hat und weinte, war sofort Schwester oder Bruder da, um uns Betreuer weg zu schieben und denjenigen zu umarmen und zu tr\u00f6sten.<br>\nSchlimm war aber immer die Mittagszeit, denn die Kinder haben fast nur Ungesundes mitbekommen, wie Kuchen, Kekse und S\u00fc\u00dfigkeiten. Demnach sahen nat\u00fcrlich ihre Z\u00e4hne aus. Auch kamen sie durch den vielen Zucker nie zur Ruhe, sodass es zum Ende hin oft anstrengend wurde.<br>\nEin weiteres Problem war die Kleiderordnung. Meine Freundin hatte meist ein Top mit J\u00e4ckchen und Schal an. Manchmal ist ihr die Jacke beim Spielen mit einem Jungen oder beim Sprachkurs, wenn sie ein Wort an die Tafel geschrieben hat, leicht von einer Schulter gerutscht. Sofort fing das Kind an, die Jacke wieder hochzuziehen oder wurde, im Falle vom Sprachkurs, von der Leiterin darum gebeten. Dadurch hat sie sich sehr frivol\/freiz\u00fcgig und schlecht gef\u00fchlt, obwohl ein St\u00fcck freie Schulter bei uns in Deutschland \u00fcberhaupt nichts Schlimmes ist. Das wirft nat\u00fcrlich die Frage auf, wie dass im Sommer sei n wird, wenn die meisten Frauen nur kurze Hosen und Tops oder T-Shirts tragen werden.<\/p>\n<p>Das ist eine der Situationen, denen ich als Politiker in der entsprechenden Position, versuchen w\u00fcrde entgegen zu wirken. Die Fl\u00fcchtlinge m\u00fcssen schneller mit unserer Kultur und Lebensweise vertraut gemacht werden. Man k\u00f6nnte Videos dar\u00fcber drehen und auf YouTube hochladen, da sehr viele von ihnen Smartphones besitzen und Sozial Media Plattformen benutzen, auch B\u00fccher oder Comics w\u00e4ren eine M\u00f6glichkeit.<br>\nDesweiteren sollte mehr Kontakt mit der Bev\u00f6lkerung entstehen, dadurch kann man vielen der Vorurteile entgegenwirken. Auch brauchen die Fl\u00fcchtlinge dieses Entgegenkommen um sich hier wohl zu f\u00fchlen.<\/p>\n<p>Tamara, Klasse 10d Gymnasium Eckental<\/p>\n<hr>\n<hr>\n<p>ARCHIV:<\/p>\n<p>Hier finden Sie die Berichte von Marilena. Sie war unsere erste Bundesfreiwilligendienstleistende, kurz: &#8222;Bufdi&#8220;. Von August 2017 bis Mai 2018 war die 19j\u00e4hrige eine super engagierte und sehr hilfreiche Helferin, die an dieser Stelle unter der damaligen Rubrik &#8222;Marie reFLEcktiert&#8230;&#8220; von ihren Erfahrungen und Erlebnissen bei FLEck e.V. erz\u00e4hlte.<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.fleck-ev.de\/wp-content\/uploads\/2018\/09\/Danke-Marilena-1.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone wp-image-2577 size-large\" src=\"http:\/\/www.fleck-ev.de\/wp-content\/uploads\/2018\/09\/Danke-Marilena-1-724x1024.jpg\" alt=\"\" width=\"610\" height=\"863\" srcset=\"http:\/\/www.fleck-ev.de\/wp-content\/uploads\/2018\/09\/Danke-Marilena-1-724x1024.jpg 724w, http:\/\/www.fleck-ev.de\/wp-content\/uploads\/2018\/09\/Danke-Marilena-1-212x300.jpg 212w, http:\/\/www.fleck-ev.de\/wp-content\/uploads\/2018\/09\/Danke-Marilena-1-768x1086.jpg 768w\" sizes=\"auto, (max-width: 610px) 100vw, 610px\" \/><\/a><\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.fleck-ev.de\/wp-content\/uploads\/2018\/09\/Danke-Marilena-2.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone wp-image-2576 size-large\" src=\"http:\/\/www.fleck-ev.de\/wp-content\/uploads\/2018\/09\/Danke-Marilena-2-724x1024.jpg\" alt=\"\" width=\"610\" height=\"863\" srcset=\"http:\/\/www.fleck-ev.de\/wp-content\/uploads\/2018\/09\/Danke-Marilena-2-724x1024.jpg 724w, http:\/\/www.fleck-ev.de\/wp-content\/uploads\/2018\/09\/Danke-Marilena-2-212x300.jpg 212w, http:\/\/www.fleck-ev.de\/wp-content\/uploads\/2018\/09\/Danke-Marilena-2-768x1086.jpg 768w\" sizes=\"auto, (max-width: 610px) 100vw, 610px\" \/><\/a><\/p>\n<hr>\n<div>\n<p align=\"left\"><i><b>1. Februar 2018<br>\n<\/b><\/i><i>Vorstellung von FLEck in den siebten Klassen des Gymnasiums<\/i><\/p>\n<p align=\"left\"><i>Am Donnerstag, den ersten Februar besuchte Henning Hoffman, erster Vorsitzender von FLEck zusammen mit Claudia Bl\u00f6chl, Mushvig A. und mir das Gymnasium Eckental, um uns und unsere Arbeit dort in den siebten Klassen vorzustellen.<\/i><\/p>\n<p align=\"left\"><i>Weil ich nicht die Zeit hatte, um in alle Klassen mitzukommen, da zur selben Zeit auch die Kinderbetreuung FLEckchen anlief, ging ich nur in eine von insgesamt f\u00fcnf 7. Klassen mit. Dort setzten sich die Sch\u00fcler mit uns in einen Stuhlkreis, was die Atmosph\u00e4re angenehmer machte. Zuerst stellte Henning Hoffman die Fl\u00fcchtlingsinitiative FLEck e.V. und unsere Arbeit in dem Verein vor. Danach durfte auch ich etwas \u00fcber meine bisherigen Erlebnisse und meine Aufgaben als Bufdi bei FLEck erz\u00e4hlen. Auch Claudia Bl\u00f6chl stellte sich und ihre Arbeit als zweite Vorsitzende, z.B. als Koordinatorin von FLEckchen oder der Sportangebote, bei FLEck vor. <\/i><\/p>\n<p align=\"left\"><i>Daraufhin stellte sich Mushvig A. vor, der bereits vor sieben Jahren als Fl\u00fcchtling aus Aserbaidschan nach Deutschland gekommen ist und zurzeit in N\u00fcrnberg lebt. Auch wenn er in seine Erz\u00e4hlungen zwischendurch immer mal wieder ein englisches Wort einbaut, spricht er schon sehr gut Deutsch. Mushvig berichtete uns von seinem Leben, dem Grund zu fl\u00fcchten und seinem starken Glauben an Gott. <\/i><\/p>\n<p align=\"left\"><i>Sehr eindrucksvoll schilderte Mushvig wie es dazu kam, dass er zum christlichen Glauben konvertieren wollte. Es sprach stark gegen die Glaubensvorstellungen seiner Eltern, weswegen diese ihn mit gerade mal 20 Jahren nicht mehr sehen wollten. Daraufhin arbeitete Mushvig in einer amerikanischen Buchhandlung, die daf\u00fcr bekannt war, dass Christen sie f\u00fchrten.<br>\n<\/i><i>Eines Tages kamen Freunde von Mushvig in die Buchhandlung, in der er arbeitete und baten darum, die Toilette benutzen zu d\u00fcrfen. Mushvig lie\u00df sie herein und ahnte auf einmal Schlimmes. Kurze Zeit sp\u00e4ter dr\u00fcckten seine Freunde ihn zu Boden und griffen ihn mit einem Messer an. Er konnte entkommen und fl\u00fcchtete.<br>\nSp\u00e4ter erfuhr Mushvig, dass seine Freunde von der Regierung angeheuert worden waren, um ihn zu t\u00f6ten.<\/i><\/p>\n<p align=\"left\"><i>Ich kann mit Sicherheit sagen, dass jeder im Raum sehr mitgenommen, aber auch beeindruckt war von seiner Lebensgeschichte. Was mich pers\u00f6nlich \u00fcberrascht hat, war, dass diese siebte Klasse sehr ruhig war, w\u00e4hrend sie uns eine ganze Schulstunde \u00fcber zugeh\u00f6rt haben. Auch als die Sch\u00fcler dann in die Pause durften, schienen sie immer noch \u00fcber das nachzudenken, was der Gefl\u00fcchtete ihnen soeben erz\u00e4hlt hatte.<\/i><\/p>\n<hr>\n<p style=\"text-align: left;\" align=\"CENTER\"><strong><em>12. Januar 2018<br>\n<\/em><\/strong><em>Eine &#8222;typische&#8220; Woche als Bufdi bei FLEck<\/em><\/p>\n<p align=\"LEFT\"><em>Der Anfang der Woche f\u00e4ngt f\u00fcr mich relativ entspannt an. Wie fast jeden Morgen betreue ich bei \u201eFLEckchen\u201c Kleinkinder, deren M\u00fctter an Deutschkursen teilnehmen, zusammen mit einer weiteren FLEck-Betreuerin. Teilweise mussten wir auch schon zu dritt auf 14 Kinder aufpassen, das kann man dann nicht mehr wirklich entspannt nennen, da man seine Augen wirklich \u00fcberall haben muss: Die Kinder, die gerade so gro\u00df sind, um an die T\u00fcrklinke zu kommen, wollen sofort zu ihren M\u00fcttern rennen, aber das m\u00fcssen wir nat\u00fcrlich verhindern, da diese in Ruhe lernen k\u00f6nnen sollen. Es ist eine sehr lebhafte Bande und nat\u00fcrlich gibt es auch mal Streit: Das eine Kind nimmt dem anderen etwas weg, woraufhin es starkes Gebr\u00fcll gibt. Und noch ein Kind kann ein anderes nicht leiden und versucht ihm st\u00e4ndig einen Bauklotz auf den Kopf zu schlagen.<\/em><\/p>\n<p align=\"LEFT\"><em>An so einem Vormittag ist man danach wirklich ersch\u00f6pft, aber wenigstens hellwach. Montags und mittwochs \u00fcbernehme ich eine Schicht von FLEck-Net, wo ich mit Fl\u00fcchtlingen Bewerbungen und Lebensl\u00e4ufe schreibe oder etwas f\u00fcr sie kopiere beziehungsweise einscanne. Dienstags habe ich noch mehrere Einzeltermine mit den Fl\u00fcchtlingen, um ihr Deutsch zu verbessern. Das ist auch f\u00fcr mich immer sch\u00f6n, da sie unseren Termin so gut wie nie vergessen und mir dann meistens etwas zu Essen oder Trinken anbieten. Mittwochs findet statt \u201eFLEckchen\u201c unsere w\u00f6chentliche Sitzung des Leitungskreises von FLEck statt. Dort diskutieren wir gemeinsam die zurzeit wichtigen Themen und Probleme und versuchen diese zu l\u00f6sen. Anschlie\u00dfend habe ich noch mit der zweiten Vorsitzenden ein Reflexionsgespr\u00e4ch, in dem wir \u00fcber meine derzeitigen Aufgaben sprechen k\u00f6nnen. Danach betreue ich ein Kind bei den Hausaufgaben, was teilweise auch sehr frustrierend sein kann (ich glaube Grundschullehrerin w\u00e4re nicht mein Traumjob). Dabei wird sehr deutlich, wieviel Hilfe diese Kinder eigentlich in der Schule brauchen, da sich die meisten doch deutlich schwerer tun mit den Hausaufgaben, als diejenigen, die mit der deutschen Sprache aufgewachsen sind. <\/em><\/p>\n<p align=\"LEFT\"><em>Donnerstag ist f\u00fcr mich der l\u00e4ngste Arbeitstag der Woche. Nach FLEckchen habe ich noch mehrere Einzeltermine mit Fl\u00fcchtlingen, bevor dann um 16 Uhr der Spielenachmittag im Jugendtreff Gleis 3 in Eschenau beginnt. Dort kommen jedes Mal bis zu 30 Fl\u00fcchtlingskinder \u2013 teilweise auch mit Eltern \u2013 mit denen wir dann gemeinsam basteln und f\u00fcr das Abendessen kochen. Meistens hat man aber doch nicht den kompletten \u00dcberblick \u00fcber alle und so kommt es des \u00d6fteren auch einmal vor, dass man ein Kind suchen muss, weil es nach drau\u00dfen gerannt ist. Dennoch kriegen wir es jedes Mal gut hin und am Ende dieses Tages darf man wirklich stolz auf sich sein. <\/em><\/p>\n<p align=\"LEFT\"><em>Freitags habe ich einen Einzeltermin mit einer Frau, die ich mithilfe eines Arbeitsbuches versuche zu alphabetisieren, da sie in ihrem Leben noch keine Schule besuchen konnte. Ich habe gemerkt, dass mir die Arbeit mit ihr wirklich Spa\u00df macht, da man so gut wie jede Woche ein Erfolgserlebnis hat. Denn mittlerweile kann diese Frau schon einigerma\u00dfen lesen, beherrscht die deutschen Zahlen und auch das Rechnen wird immer besser. Am Ende dieses Tages bin ich von halb drei bis halb sechs im Postclub in Forth, wo der Treff f\u00fcr die Grundsch\u00fcler der dritten und vierten Klasse stattfindet. Auch hier ist es meistens ziemlich anstrengend, da wir bis zu zwanzig Kinder haben, auf die wir aufpassen m\u00fcssen. Doch meistens ist die H\u00e4lfte immer drau\u00dfen zum Fu\u00dfball spielen, was alles etwas \u00fcbersichtlicher macht.<\/em><\/p>\n<p align=\"LEFT\"><em>Die Arbeit mit Menschen hat es sowieso an sich, dass jeder Tag anders ist als der vorherige: so verl\u00e4uft d<\/em><em>ie Woche immer ziemlich abwechslungsreich und macht mir viel Freude. <\/em><\/p>\n<\/div>\n<hr>\n<p><em><strong>19. November 2017<\/strong><br>\nBesuch bei einer Familie <\/em><\/p>\n<p><em>Am Sonntag besuchten mein Freund und ich eine Familie aus dem Irak, die seit dem Brand in der Unterkunft \u201eSchwane\u201c, in der Klingenstra\u00dfe wohnt. Die sechsk\u00f6pfige Familie hatte uns eine Woche zuvor zum Mittagessen eingeladen. Da ich mit dieser Familie sehr viel zu tun habe, habe ich mich sehr dar\u00fcber gefreut und die Einladung sofort dankbar angenommen.&nbsp; Um 13 Uhr kamen wir dort an. <\/em><\/p>\n<p><em>Und wir waren gleich mittendrin &#8211; wir halfen beim Kochen, wo es ging und unterhielten uns prima dabei. Als das Essen dann fertig war und alle am Tisch sa\u00dfen, staunten wir nicht schlecht: Die Familie hatte reichlich aufgetischt! Es gab eine gro\u00dfe, auf dem Grill gebratene Scholle, zwei Salate, die zurzeit sehr beliebten Falafel, Pommes Frites und noch vieles mehr. Nat\u00fcrlich wollten wir von allem einmal probiert haben, was allerdings bedeutete, dass man von allem nicht viel essen durfte. Dies erwies sich als schwieriger als gedacht, da der Vater der vier Kinder uns so gro\u00dfz\u00fcgig Fisch auf den Teller schaufelte, dass darauf kaum noch Platz f\u00fcr etwas anderes blieb.<br>\nDoch nach und nach schaffte ich es zu meiner Verwunderung doch, alles zu probieren. Es schmeckte einfach k\u00f6stlich! Zum \u201eNachtisch\u201c gab es dann noch Obst und arabischen Kaffee. Dieser \u00e4hnelt dem uns bekannten Mokka sehr und war ebenfalls sehr lecker. <\/em><\/p>\n<p><em>Wir unterhielten uns alle noch ein paar Stunden \u00fcber alles m\u00f6gliche. Unter anderem zeigten sie uns auch Bilder von ihren Kindern und erz\u00e4hlten uns von ihrer Flucht nach Deutschland. Dies nahm alle ziemlich mit. Die Bilder, die sie uns von damals zeigten, lie\u00dfen uns eine bessere Vorstellung davon bekommen, wie es ist, wenn man sein eigenes Land und Zuhause verlassen muss und sich auf eine so gro\u00dfe Reise mit kleinen Kindern begibt. Aber man kann sich meiner Meinung nach nicht wirklich vorstellen, was diese Familien bereits alles durchmachen mussten und leider teilweise auch heute noch tun.<br>\nNach intensiven Gespr\u00e4chenfuhren wir dann satt und voller neuer Eindr\u00fccke nach Hause.<\/em><\/p>\n<p><em> Ich bin sehr gl\u00fccklich, dass ich durch meine Arbeit solche Bekanntschaften kn\u00fcpfen kann und hoffe auch, dass ich noch weitere private Begegnungen mit diesen gro\u00dfz\u00fcgigen Familien erleben darf.<\/em><\/p>\n<hr>\n<p><em><strong>30. September 2017<\/strong><\/em><\/p>\n<p align=\"left\"><em><u>Zoo-Besuch mit der &#8222;Eckenbachstra\u00dfe&#8220;<br>\n<\/u>Nach anf\u00e4nglichen Schwierigkeiten mit dem Fahrkarten-Automat der Deutschen Bahn machten sich 15 Fl\u00fcchtlinge mit Kindern aus der Unterkunft in der Eckenbachstra\u00dfe in Eckenhaid und f\u00fcnf FLEckianern auf den Weg zum Tiergarten N\u00fcrnberg. Dieses Mal passten leider nicht alle zusammen in einen Bus, da wir 5 Kinderw\u00e4gen mitnehmen mussten. Da der Bus aber alle 20 Minuten fuhr, war das kein Problem und schnell waren alle am Zoo angekommen.<\/em><br>\n<em>Nachdem alle ihr Ticket bekommen hatten, versammelten wir uns kurz hinter dem Eingang f\u00fcr ein Gruppenfoto (das wir aus datenschutztechnischen Gr\u00fcnden hier nicht mehr ver\u00f6ffentlichen d\u00fcrfen &#8211; sorry!). Danach liefen sofort alle los und uns war sofort klar, dass sich die Gruppe wahrscheinlich ein bisschen aufl\u00f6sen w\u00fcrde. Doch an der Delphinlagune trafen sich alle wieder, da zu diesem Zeitpunkt zuf\u00e4llig eine Show stattfand. Diese begeisterte nicht nur die Kinder, sondern auch uns Betreuer und auch die Eltern schienen viel Spa\u00df beim Zuschauen zu haben.<\/em><br>\n<em>Als die Seel\u00f6wen- und Delphinshow vorbei war, gingen alle weiter und machten an B\u00e4nken und Tischen Rast. Die Fl\u00fcchtlinge hatten viel selbst gemachtes Essen dabei und baten auch uns Getr\u00e4nke und Essen, wie z. B. Fladen, kleine Frikadellen und Salat an. Als alle satt waren, ging es weiter in Richtung Raubtiergehege. Dort angekommen, wollten viele Kinder erst einmal \u00fcberhaupt nicht mehr weiter gehen, da sie so fasziniert waren von diesen gro\u00dfen, starken Tieren. Trotzdem fanden wir uns einige Zeit sp\u00e4ter vor den Pinguinen und den Eisb\u00e4ren ein. Auch diese Tiere schienen besonders interessant zu sein.<\/em><br>\n<em>Da die Familien auch gut ohne uns klar kamen, machten wir Betreuer uns danach auf den Heimweg und die Fl\u00fcchtlinge konnten den Zoo noch alleine mit den anderen Familien erkunden.<\/em><br>\n<em>Insgesamt war der Besuch ein sch\u00f6nes Erlebnis f\u00fcr alle. D<\/em><em>ie meisten Kinder und Erwachsenen waren noch nie in einem Zoo und so war es f\u00fcr viele etwas komplett Neues, die Tiere einmal von Nahem zu sehen.<br>\nUnd e<\/em><em>s schien auch, als w\u00e4ren die Familien froh gewesen, mit allen zusammen einmal etwas gemeinsam unternehmen zu k\u00f6nnen.<br>\n<\/em><\/p>\n<p>_____________________________________________________________<\/p>\n<p><em><strong>18. September 2017<\/strong><\/em><\/p>\n<p align=\"left\"><i><u><em>&#8222;Kochen \u00fcber den Tellerrand \u2013 <\/em><em>\u00c4thiopien<\/em><em>&#8222;:<\/em><\/u> <em>Im Eckentaler Ferienprogramm wurde ein \u00e4<\/em>thiopischer Kochkurs angeboten, der wie folgt angek\u00fcndigt wurde:<\/i><\/p>\n<p align=\"left\">\u201e<i>Wir reisen zusammen im Kochtopf nach \u00c4thiopien. Gemeinsam mit Menschen aus diesem Land unternehmen wir eine kulinarische Reise und erfahren dabei, was und wie in \u00c4thiopien gekocht wird.\u201c<\/i><\/p>\n<p align=\"left\"><i>Und so fanden sich am Vormittag des 7. Septembers zehn Kinder mit Betreuern von FLEck in der K\u00fcche der Grundschule Forth ein. Diesmal waren d<a href=\"http:\/\/www.fleck-ev.de\/wp-content\/uploads\/2017\/08\/IMG-0521_bearb-e1506199069975.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"wp-image-2247 size-thumbnail alignright\" src=\"http:\/\/www.fleck-ev.de\/wp-content\/uploads\/2017\/08\/IMG-0521_bearb-e1506199069975-150x150.jpg\" alt=\"\" width=\"150\" height=\"150\" srcset=\"http:\/\/www.fleck-ev.de\/wp-content\/uploads\/2017\/08\/IMG-0521_bearb-e1506199069975-150x150.jpg 150w, http:\/\/www.fleck-ev.de\/wp-content\/uploads\/2017\/08\/IMG-0521_bearb-e1506199069975-50x50.jpg 50w, http:\/\/www.fleck-ev.de\/wp-content\/uploads\/2017\/08\/IMG-0521_bearb-e1506199069975-65x65.jpg 65w\" sizes=\"auto, (max-width: 150px) 100vw, 150px\" \/><\/a>rei K\u00f6che dabei: zwei M\u00e4nner und eine Frau aus \u00c4thiopien, die zur Zeit in der Unterkunft \u201eSchwane\u201c in Eschenau wohnen. Im Gegensatz zum letzten Mal gab es nicht ein gro\u00dfes Gericht, sondern es wurden viele unterschiedliche Sachen gekocht. Da gab es H\u00fchnchen mit Reis, zwei unterschiedliche Salate, eine Fleischsauce und auch die sogenannte \u201eFadhiira\u201c: <\/i><\/p>\n<p align=\"left\"><i>Das ist eine Art Teigfladen und sieht gen<a href=\"http:\/\/www.fleck-ev.de\/wp-content\/uploads\/2017\/08\/IMG-0520-e1506198512652.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"wp-image-2243 size-thumbnail alignleft\" src=\"http:\/\/www.fleck-ev.de\/wp-content\/uploads\/2017\/08\/IMG-0520-e1506198512652-150x150.jpg\" alt=\"\" width=\"150\" height=\"150\" srcset=\"http:\/\/www.fleck-ev.de\/wp-content\/uploads\/2017\/08\/IMG-0520-e1506198512652-150x150.jpg 150w, http:\/\/www.fleck-ev.de\/wp-content\/uploads\/2017\/08\/IMG-0520-e1506198512652-50x50.jpg 50w, http:\/\/www.fleck-ev.de\/wp-content\/uploads\/2017\/08\/IMG-0520-e1506198512652-65x65.jpg 65w\" sizes=\"auto, (max-width: 150px) 100vw, 150px\" \/><\/a>auso aus wie ein Pfannkuchen, nur dass man f\u00fcr dieses Gericht nur Wasser, Mehl und Salz ben\u00f6tigt. Die Fladen f\u00fcllt man mit einer Mischung aus Tomaten, Zwiebeln und Eiern: sehr lecker! <\/i><\/p>\n<p align=\"left\"><i>Zum Nachtisch gab es noch zwei Obstsalate. <\/i><\/p>\n<p align=\"left\"><a href=\"http:\/\/www.fleck-ev.de\/wp-content\/uploads\/2017\/08\/IMG-0519-e1506198350877.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"wp-image-2244 size-thumbnail alignleft\" src=\"http:\/\/www.fleck-ev.de\/wp-content\/uploads\/2017\/08\/IMG-0519-e1506198350877-150x150.jpg\" alt=\"\" width=\"150\" height=\"150\" srcset=\"http:\/\/www.fleck-ev.de\/wp-content\/uploads\/2017\/08\/IMG-0519-e1506198350877-150x150.jpg 150w, http:\/\/www.fleck-ev.de\/wp-content\/uploads\/2017\/08\/IMG-0519-e1506198350877-50x50.jpg 50w, http:\/\/www.fleck-ev.de\/wp-content\/uploads\/2017\/08\/IMG-0519-e1506198350877-65x65.jpg 65w\" sizes=\"auto, (max-width: 150px) 100vw, 150px\" \/> &nbsp;<\/a><\/p>\n<p align=\"left\"><i>Auch diesmal gab es viel zu schneiden und mitzuhelfe<a href=\"http:\/\/www.fleck-ev.de\/wp-content\/uploads\/2017\/08\/IMG-0524-e1506198477195.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"wp-image-2242 size-thumbnail alignright\" src=\"http:\/\/www.fleck-ev.de\/wp-content\/uploads\/2017\/08\/IMG-0524-e1506198477195-150x150.jpg\" alt=\"\" width=\"150\" height=\"150\" srcset=\"http:\/\/www.fleck-ev.de\/wp-content\/uploads\/2017\/08\/IMG-0524-e1506198477195-150x150.jpg 150w, http:\/\/www.fleck-ev.de\/wp-content\/uploads\/2017\/08\/IMG-0524-e1506198477195-50x50.jpg 50w, http:\/\/www.fleck-ev.de\/wp-content\/uploads\/2017\/08\/IMG-0524-e1506198477195-65x65.jpg 65w\" sizes=\"auto, (max-width: 150px) 100vw, 150px\" \/><\/a>n, wor\u00fcber sich die Kinder sehr freuten und eifrig dabei waren. Zu unserer \u00dcberraschung wurden besonders viele Zwiebeln und viel Knoblauch verwendet. Dies kam alles in eine Hackfleischso\u00dfe \u2013 doch beim Essen schmeckte man die ganzen Zwiebeln \u00fcberhaupt nicht mehr, da die So\u00dfe lange genug gekocht hatte. Ein Junge war besonders tapfer: auch wenn seine Augen schon stark tr\u00e4nten, schnitt er tapfer weiter die Zwiebeln. Jeder im Raum bekam von den vielen Zwiebeln tr\u00e4nende Augen, obwohl der Raum ziemlich gro\u00df ist. <\/i><\/p>\n<p><i><a href=\"http:\/\/www.fleck-ev.de\/wp-content\/uploads\/2017\/08\/IMG-0525-e1506197904643.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-medium wp-image-2239 alignright\" src=\"http:\/\/www.fleck-ev.de\/wp-content\/uploads\/2017\/08\/IMG-0525-e1506197904643-225x300.jpg\" alt=\"\" width=\"225\" height=\"300\" srcset=\"http:\/\/www.fleck-ev.de\/wp-content\/uploads\/2017\/08\/IMG-0525-e1506197904643-225x300.jpg 225w, http:\/\/www.fleck-ev.de\/wp-content\/uploads\/2017\/08\/IMG-0525-e1506197904643-768x1024.jpg 768w\" sizes=\"auto, (max-width: 225px) 100vw, 225px\" \/><\/a>&nbsp;Ein M\u00e4dchen sammelte mit einer Betreuerin indes im Hof der Schule Bl\u00e4tter, Zweige und vieles mehr f\u00fcr die Dekoration des Tisches. Das Essen war auf zwei Tischen wie eine Art Buffet angerichtet und alle nahmen sich nacheinander. Da es so viele unterschiedliche Dinge zum Essen gab, musste man sich \u00f6fter etwas nehmen, um alles probiert zu haben, denn es hat nicht einmal alles auf einen Teller gepasst. <\/i><\/p>\n<p><i>Zum Schluss blieb Einiges \u00fcbrig, da es eben doch zu viel f\u00fcr 15 Leute war. Allerdings waren von den Favoriten wie der Fadhiira oder dem H\u00fchnchen nichts mehr da: das schmeckte allen ganz besonders gut. Doch die Kinder hatten Brotboxen dabei, die sie mit dem restlichen Essen f\u00fcllten, so dass sie zu Hause auch noch eine Kostprobe pr\u00e4sentieren konnten. Das Rezept von der Fadhiira haben wir aufgeschrieben und den Kindern mit nach Hause gegeben. <\/i><\/p>\n<p><i><a href=\"http:\/\/www.fleck-ev.de\/wp-content\/uploads\/2017\/08\/IMG-0529.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-medium wp-image-2240 alignleft\" src=\"http:\/\/www.fleck-ev.de\/wp-content\/uploads\/2017\/08\/IMG-0529-300x225.jpg\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"225\" srcset=\"http:\/\/www.fleck-ev.de\/wp-content\/uploads\/2017\/08\/IMG-0529-300x225.jpg 300w, http:\/\/www.fleck-ev.de\/wp-content\/uploads\/2017\/08\/IMG-0529-768x576.jpg 768w, http:\/\/www.fleck-ev.de\/wp-content\/uploads\/2017\/08\/IMG-0529-1024x768.jpg 1024w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a> <\/i><\/p>\n<p><i>Mir schmeckte das Essen sehr gut und ich fand es besonders toll, dass es eine so gro\u00dfe Auswahl gab, denn es kommt schlie\u00dflich doch vor, dass einem ein Gericht nicht so schmeckt und dann ist es super, wenn es so viele unterschiedliche Dinge gibt, sodass am Ende wirklich jeder satt und zufrieden mit einem positiven (Geschmacks-) Erlebnis nach Hause gehen konnte. <\/i><\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.fleck-ev.de\/wp-content\/uploads\/2017\/08\/Fadhiira_Rezept_bearb.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone wp-image-2261 size-large\" src=\"http:\/\/www.fleck-ev.de\/wp-content\/uploads\/2017\/08\/Fadhiira_Rezept_bearb-791x1024.jpg\" alt=\"\" width=\"610\" height=\"790\" srcset=\"http:\/\/www.fleck-ev.de\/wp-content\/uploads\/2017\/08\/Fadhiira_Rezept_bearb-791x1024.jpg 791w, http:\/\/www.fleck-ev.de\/wp-content\/uploads\/2017\/08\/Fadhiira_Rezept_bearb-232x300.jpg 232w, http:\/\/www.fleck-ev.de\/wp-content\/uploads\/2017\/08\/Fadhiira_Rezept_bearb-768x994.jpg 768w\" sizes=\"auto, (max-width: 610px) 100vw, 610px\" \/><\/a><\/p>\n<hr>\n<p><em><strong>5. September 2017<\/strong><\/em><\/p>\n<p><i><u>FLEck-Net <\/u><\/i><\/p>\n<p><i>Am 14. August wurde das neue Projekt von FLEck eingeweiht. Es lautet \u201eFLEck-Net\u201c und soll jedem &#8211; der diese Chance zuhause nicht hat &#8211; die M\u00f6glichkeit geben, in diesen mit f\u00fcnf Computern best\u00fcckten R\u00e4umen zu arbeiten. Die R\u00e4ume befinden sich gegen\u00fcber vom \u201eCasino Lichtspiele\u201c in dem Geb\u00e4ude der Sparkasse in Eschenau. Um den Besuchern auch bei Lebensl\u00e4ufen, Bewerbungen, bei der Wohnungs- und Arbeitssuche zu helfen, stehen zurzeit immer noch zwei Betreuer zur Verf\u00fcgung, die die Fl\u00fcchtlinge, aber nat\u00fcrlich auch andere Migranten und Deutsche unterst\u00fctzen.<br>\n<\/i><\/p>\n<p><i>In der ersten Woche war es sehr ruhig in den drei R\u00e4umen, doch nach der Bitte an die Alltagsbegleiter, die Fl\u00fcchtlinge ins FLEck-Net zu begleiten, wurden es von Tag zu Tag mehr Besucher und es wurde auch nie mehr langweilig. Der Eine ist auf der Suche nach einer Wohnung, der Andere m\u00f6chte ein Anschreiben f\u00fcr seinen gew\u00fcnschten Arbeitsplatz verfassen. Dabei brauchen die Menschen nat\u00fcrlich Hilfe, denn aller Anfang ist schwer und wir versuchen ihnen immer so gut es geht, mit Rat und Tat zur Seite zu stehen. <\/i><\/p>\n<p><i>Bisher \u00fcberwiegen bei der Besucheranzahl die Fl\u00fcchtlinge, da diese in ihren Unterk\u00fcnften keine M\u00f6glichkeit haben etwas auszudrucken oder zu scannen. Fr\u00fcher sind die Alltagsbegleiter oft mit den Gefl\u00fcchteten zu sich nach Hause gefahren, um derartiges zu erledigen. So gesehen bietet FLEck-Net auch die gro\u00dfe Chance, den Ehrenamtlichen ein bisschen Arbeit abzunehmen und wir hoffen au\u00dferdem, dass man den Menschen so mehr zur Selbstst\u00e4ndigkeit verhelfen kann, da wir versuchen, ihnen nur bei dem N\u00f6tigen unter die Arme zu greifen und wir feststellen, dass sie es noch nicht alleine schaffen. <\/i><\/p>\n<p><i><a href=\"http:\/\/www.fleck-ev.de\/wp-content\/uploads\/2017\/08\/FLEck_Net_LOGO.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-medium wp-image-2175 alignleft\" src=\"http:\/\/www.fleck-ev.de\/wp-content\/uploads\/2017\/08\/FLEck_Net_LOGO-212x300.jpg\" alt=\"\" width=\"212\" height=\"300\" srcset=\"http:\/\/www.fleck-ev.de\/wp-content\/uploads\/2017\/08\/FLEck_Net_LOGO-212x300.jpg 212w, http:\/\/www.fleck-ev.de\/wp-content\/uploads\/2017\/08\/FLEck_Net_LOGO-768x1086.jpg 768w, http:\/\/www.fleck-ev.de\/wp-content\/uploads\/2017\/08\/FLEck_Net_LOGO-724x1024.jpg 724w\" sizes=\"auto, (max-width: 212px) 100vw, 212px\" \/><\/a>&nbsp;In Zukunft soll es nur noch einen Betreuer pro \u00d6ffnungszeit geben, damit mehr Termine angeboten werden k\u00f6nnen. Das Ziel ist es, in der Woche mindestens einmal vormittags, nachmittags, abends und auch samstags ge\u00f6ffnet zu haben. Die \u00d6ffnungszeiten werden bisher immer auf der Website von FLEck, in den Fenstern des Geb\u00e4udes und auch in den Fl\u00fcchtlingsunterk\u00fcnften ausgeh\u00e4ngt, da sie in den Ferien noch variieren. Doch nach Schulbeginn sollen feste \u00d6ffnungszeiten gelten. <\/i><\/p>\n<p><i>Auch wenn FLEck-Net noch keinen Monat ge\u00f6ffnet hat, kommt das Projekt doch langsam ins Rollen. Viele Fl\u00fcchtlinge, die mit ihren Betreuern in FLEck-Net einmal waren, kommen nun auch alleine her, um sich helfen zu lassen, oder auch um sich beispielsweise Lernvideos anzusehen. Manche wollen sich auch erst einmal ganz alleine nach einer passenden Arbeit oder Wohnung umschauen.<br>\n<\/i><\/p>\n<p>_____________________________________________________________<\/p>\n<p><em><strong>2. September 2017<\/strong><\/em><\/p>\n<p align=\"left\"><em><span style=\"color: #333333;\"><span style=\"font-family: Verdana,sans-serif;\"><span style=\"font-size: medium;\"><i>Eine Veranstaltung des Arbeitskreises \u201eFreizeit und Begegnung\u201c :<\/i><\/span><\/span><\/span><\/em><span style=\"color: #333333;\"><span style=\"font-family: Verdana,sans-serif;\"><span style=\"font-size: medium;\"><i><br>\n<\/i><\/span><\/span><\/span><em><span style=\"color: #333333;\"><span style=\"font-family: Verdana,sans-serif;\"><span style=\"font-size: medium;\"><i><u>Tanzen und Bewegung f\u00fcr Frauen und Kinder<\/u><\/i><\/span><\/span><\/span><\/em><\/p>\n<p align=\"left\"><em><span style=\"color: #333333;\"><span style=\"font-family: Verdana,sans-serif;\"><span style=\"font-size: medium;\"><i>Dieses Mal fand das Tanzen am 30.08.2017 im Haus der Diakonie in Forth statt. Da dieses Geb\u00e4ude direkt gegen\u00fcber von der Fl\u00fcchtlingsunterkunft in der Bismarckstra\u00dfe liegt, rechneten wir mit vielen Frauen und Kindern. Doch zu unserer \u00dcberraschung waren zwar viele Tanzbegeisterte anwesend, jedoch verh\u00e4ltnism\u00e4\u00dfig wenige aus der nahe gelegenen Unterkunft. <\/i><\/span><\/span><\/span><\/em><\/p>\n<p><em><span style=\"color: #333333;\"><span style=\"font-family: Verdana,sans-serif;\"><span style=\"font-size: medium;\"><i>Ein Junge wollte auch unbedingt mittanzen, obwohl das orientalische Tanzen sonst nur die Frauen interessiert. Doch das st\u00f6rte den Kleinen nicht \u2013 im Gegenteil, er war die ganze Zeit mit vollem Einsatz dabei. Ein paar M\u00e4dchen hingegen schienen nicht sehr begeistert vom Tanzen und schauten lieber ihren M\u00fcttern, Schwestern oder Freundinnen zu. Da es an diesem Tag sehr warm war und der Raum nicht besonders gro\u00df, wurde es nach einiger Zeit auch innen sehr warm und vor allem stickig. Das sorgte daf\u00fcr, dass einige M\u00e4dchen unmotivierter wurden und ich mich mit ihnen kurz nach <\/i><\/span><\/span><\/span><\/em><em><span style=\"color: #333333;\"><span style=\"font-family: Verdana,sans-serif;\"><span style=\"font-size: medium;\"><i>dr<\/i><\/span><\/span><\/span><\/em><em><span style=\"color: #333333;\"><span style=\"font-family: Verdana,sans-serif;\"><span style=\"font-size: medium;\"><i>au\u00dfen setzte, um wieder neue Energie zu sch\u00f6pfen.<\/i><\/span><\/span><\/span><\/em><\/p>\n<p><em><span style=\"color: #333333;\"><span style=\"font-family: Verdana,sans-serif;\"><span style=\"font-size: medium;\"><i>Ein M\u00e4dchen sorgte an diesem Tag f\u00fcr viel Aufregung, als sie sich an dem Vorhang am Fenster festhielt und d<\/i><\/span><\/span><\/span><\/em><em><span style=\"color: #333333;\"><span style=\"font-family: Verdana,sans-serif;\"><span style=\"font-size: medium;\"><i>er<\/i><\/span><\/span><\/span><\/em><em><span style=\"color: #333333;\"><span style=\"font-family: Verdana,sans-serif;\"><span style=\"font-size: medium;\"><i> Vorhang <\/i><\/span><\/span><\/span><\/em><em><span style=\"color: #333333;\"><span style=\"font-family: Verdana,sans-serif;\"><span style=\"font-size: medium;\"><i>samt<\/i><\/span><\/span><\/span><\/em><em><span style=\"color: #333333;\"><span style=\"font-family: Verdana,sans-serif;\"><span style=\"font-size: medium;\"><i> Gardinenstange <\/i><\/span><\/span><\/span><\/em><em><span style=\"color: #333333;\"><span style=\"font-family: Verdana,sans-serif;\"><span style=\"font-size: medium;\"><i>mit lautem Gepolter auf den<\/i><\/span><\/span><\/span><\/em><em><span style=\"color: #333333;\"><span style=\"font-family: Verdana,sans-serif;\"><span style=\"font-size: medium;\"><i> Boden fiel. <\/i><\/span><\/span><\/span><\/em><em><span style=\"color: #333333;\"><span style=\"font-family: Verdana,sans-serif;\"><span style=\"font-size: medium;\"><i>Aber ausser dem Schrecken ist der Kleinen nichts passiert.<\/i><\/span><\/span><\/span><\/em><\/p>\n<p><em><span style=\"color: #333333;\"><span style=\"font-family: Verdana,sans-serif;\"><span style=\"font-size: medium;\"><i>A<\/i><\/span><\/span><\/span><\/em><em><span style=\"color: #333333;\"><span style=\"font-family: Verdana,sans-serif;\"><span style=\"font-size: medium;\"><i>uch dieses Tanzen war wieder ein sehr sch\u00f6nes Ereignis, vor allem da diesmal sehr viele Frauen mit den Alltagsbegleitern aus der Unterkunft in Eschenau kamen und man merkte, dass jeder viel Spa\u00df hatte, egal ob sie nun selber tanzten oder nur zusahen. <\/i><\/span><\/span><\/span><\/em><\/p>\n<p>________________________________________________________________<\/p>\n<p><em><strong>21. August 2017<\/strong><\/em><\/p>\n<div>\n<p style=\"text-align: left;\" align=\"CENTER\"><em><u><span style=\"font-size: large;\">Bierkastenrutsche<\/span> <span style=\"font-size: large;\">bei der Kirchweih Eschenau<\/span><\/u><\/em><\/p>\n<p align=\"LEFT\"><em>Am Sonntag der Eschenenauer K\u00e4rwa wurde im Hof der Schwane (der Fl\u00fcchtlingsunterkunft in Eschenau) wie in den letzten zwei Jahren zuvor eine Bierkastenrutsche und eine gro\u00dfe Pinnwand mit Bildern und Infos zu FLEck e.V. aufgebaut.<\/em><\/p>\n<p align=\"LEFT\"><em>Die Vorbereitungen liefen diesmal nicht ganz reibungslos: Beim Aufbau mussten wir feststellen, dass wir falsche Schrauben f\u00fcr die Bierkastenrutsche hatten und erst nachdem wir die Richtigen besorgt hatten, konnten wir die Rutsche fertig stellen. Aber dann konnte es losgehen: einmal quer \u00fcber den ganzen Hof !<\/em><\/p>\n<p align=\"LEFT\"><em>Anfangs waren besonders die Kinder aus der Schwane sehr begeistert von der au\u00dfergew\u00f6hnlichen Rutsche. Doch dank des Laufzettels der Burschenschaft, den jeder Besucher der K\u00e4rwa bekommen konnte, um am Ende an einer Verlosung teilzunehmen, kamen auch immer mehr andere Kinder und Erwachsene vorbei. Denn eine der Aufgaben auf diesem Zettel war: \u201eEinmal mit der Bierkastenrutsche rutschen\u201c.<\/em><\/p>\n<p align=\"LEFT\"><em>Den meisten hat es so viel Spa\u00df gemacht, dass sie gleich zehn Mal hintereinander rutschten. <\/em><em>Die gepolsterten Bierk\u00e4sten sollten die Kinder nach dem Rutschen immer wieder zur\u00fcck an den Anfang bringen, was gr\u00f6\u00dftenteils auch ganz gut geklappt hat.<\/em><\/p>\n<p align=\"LEFT\"><em>F\u00fcr den einen oder anderen zus\u00e4tzlichen Adrenalinschub sorgten die kleinen Kinder, die sich des \u00d6fteren still und leise heranpirschten und mit ihren H\u00e4nden die Rollen der Rutsche anfassten. Wenn man dies erst bemerkte, wenn man ein Kind in einem Bierkasten losgeschickt hat, musste man sehr schnell sein, um die Kleinen in Sicherheit zu bringen! Wir konnten aber alle &#8222;retten&#8220;.<br>\n<\/em><\/p>\n<p align=\"LEFT\"><em>Die Laufzettel der Kinder unterschrieben wir jedes Mal mit \u201eFleckrutsche\u201c.<\/em><\/p>\n<p align=\"LEFT\"><em>Einen besonders lustigen Moment gab es nat\u00fcrlich auch wieder: Das kleine Baby von I. aus Syrien bekam von ihrer Mutter etwas von ihrem Softeis ab. Danach war ihr Gesicht vom Mund bis zu den Backen wei\u00df. Als I. sie mit einem Taschentuch sauber machen wollte, lief sie in ihrem Lauflernger\u00e4t weg so schnell sie konnte. Teilweise legte sie sogar den R\u00fcckw\u00e4rtsgang ein, um zu entkommen.<\/em><\/p>\n<p align=\"LEFT\"><em>Als sich der Tag dann dem Ende neigte und wir die Rutsche wieder abbauten, kamen noch zwei Eltern auf mich zu, deren Kinder gerade noch gerutscht waren. <\/em><em>Diese wollten von mir wissen, ob FLEck noch Hilfe braucht und sie erkundigten sich sehr interessiert nach der Arbeit des Vereins und den <\/em><em> in Eckental <\/em><em>lebenden Fl\u00fcchtlingen.<\/em><\/p>\n<p align=\"LEFT\"><em>Dies hat mich sehr gefreut, denn das hat f\u00fcr mich gezeigt, dass der Tag in mehrfacher Hinsicht ein Erfolg war. Alle Beteiligten hatten viel Spa\u00df. Mit der Bierkastenrutsche als Laufzettel-Station waren die Gefl\u00fcchteten ein Bestandteil der Eschenauer Kirchweih: so w\u00fcnscht man sich Integration. Und FLEck konnte wieder Aufmerksamkeit auf sich und seine Arbeit ziehen. <\/em><\/p>\n<p align=\"LEFT\"><em>F\u00fcr mich war gerade diese letzte Unterhaltung noch der H\u00f6hepunkt, denn ich habe w\u00e4hrenddessen gemerkt, wie gut ich FLEck nun eigentlich schon kenne, obwohl ich gerade mal einen Monat dabei bin.<\/em><\/p>\n<hr>\n<p align=\"LEFT\">\n<\/p><\/div>\n<p><strong><em>16. August 2017<\/em><\/strong><\/p>\n<div class=\"moz-text-html\" lang=\"x-unicode\">\n<div dir=\"ltr\">\n<div>\n<p style=\"text-align: left;\" align=\"CENTER\"><span style=\"font-size: large;\"><em><u>Sommerfest von FLEck<\/u><\/em><\/span><\/p>\n<p align=\"LEFT\"><em>Es war ein sehr hei\u00dfer Tag: gut also, dass uns das Gleis 3 bei unserem Vorhaben so hervorragend unterst\u00fctzte. Sie stellten uns Spielsachen f\u00fcr drau\u00dfen, die Toiletten und Bierb\u00e4nke zu Verf\u00fcgung. Die Bierb\u00e4nke stellten wir im Schatten des Geb\u00e4udes auf, sodass sich alle Beteiligten dort hinsetzen konnten.&nbsp;<\/em><\/p>\n<p align=\"LEFT\"><em>Das Sommerfest von FLEck fand am Dienstag, den 15. August statt. Aus allen Fl\u00fcchtlingsunterk\u00fcnften Eckentals kamen Menschen, um mit zu feiern. Zum Spielen f\u00fcr die Kinder gab es unter anderem Dosenwerfen, Badminton und, was wohl am besten ankam, eine Art Wasserbahn, an der die Kinder mit kleinen Plastik-Schiffen spielten. Offensichtlich war es f\u00fcr die Erwachsenen auch ein gro\u00dfes Vergn\u00fcgen den Kindern dabei zuzuschauen, wie sie immer wieder mit Eimern oder Plastikbechern Wasser holten, um die Bahn aufzuf\u00fcllen.<\/em><\/p>\n<p align=\"LEFT\"><em>Die Ehrenamtlichen hatten kleine Brezeln, Wassermelonen und Getr\u00e4nke besorgt, welche schnell aus waren, sodass Nachschub geholt werden musste.<\/em><\/p>\n<p align=\"LEFT\"><em>Da der neue Spielplatz direkt neben dem Gleis 3 liegt, wollten auch viele Kinder dorthin gehen, aber die Erwachsenen wollten ihren schattigen Platz nur ungern verlassen. Doch auch in der direkten N\u00e4he vom Gleis 3 waren gen\u00fcgend Spielsachen aufgebaut, die auch die Erwachsenen unterhielten, wie zum Beispiel ein aufgebautes Badminton-Netz.<\/em><\/p>\n<p align=\"LEFT\"><em>Das Fest dauerte zwei Stunden lang, was auch genug war, denn an diesem Tag war es wirklich hei\u00df und da man den Kindern doch das ein oder andere Mal hinterherrennen musste, war es auch sehr anstrengend. Aber besser so ein sch\u00f6ner Sommertag als Regenwetter, denn in diesem Falle h\u00e4tte man das Fest absagen m\u00fcssen.<\/em><\/p>\n<p align=\"LEFT\"><em>Au\u00dferdem war es wirklich toll, dass von jeder Unterkunft Fl\u00fcchtlinge da waren, denn so konnte jeder auch wieder neue Leute kennenlernen und die, die sich schon kannten, konnten sich so auch treffen und unterhalten. Sch\u00f6n war auch, dass man gesehen hat, wie toll sich die Fl\u00fcchtlinge mit den Ehrenamtlichen und auch anderen Deutschen, die nicht bei FLEck aktiv sind, verstehen.<\/em><\/p>\n<\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n<hr>\n<p><strong><em>13. August 2017<\/em><\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: left;\" align=\"center\"><span style=\"font-size: medium;\"><em><span style=\"font-family: Verdana,sans-serif;\"><u>Caf\u00e9 FLEck<\/u><\/span><\/em><\/span><\/p>\n<p align=\"left\"><em><span style=\"font-family: Verdana,sans-serif;\"><span style=\"font-size: medium;\">Am Samstag, den 12. August 2017 fand wieder das monatliche Caf\u00e9 FLE<\/span><span style=\"color: #1a1a1a;\"><span style=\"font-size: medium;\">ck in der Pfarrscheune in Eschenau statt. Ich selber war zum e<\/span><\/span><span style=\"color: #1a1a1a;\">rsten Mal dort und war sehr \u00fcberrascht, wieviele Fl\u00fcchtlinge, aber auch Deutsche anwesend waren. Doch laut den ehrenamtlichen Mitarbeitern von FLEck, die diese Veranstaltung schon l\u00e4nger organisieren, gab es sogar Tage, an denen \u00fcber 100 Menschen kamen. <\/span><\/span><\/em><\/p>\n<p align=\"left\"><em><span style=\"color: #1a1a1a;\"><span style=\"font-family: Verdana,sans-serif;\">Die Ehrenamtlichen hatten Kuchen gebacken. F\u00fcr 50 Cent konnte man sich ein St\u00fcck kaufen. Genauso viel haben auch die Getr\u00e4nke gekostet, nur Wasser war selbstverst\u00e4ndlich kostenlos. <\/span><\/span><\/em><\/p>\n<p align=\"left\"><em><span style=\"color: #1a1a1a;\"><span style=\"font-family: Verdana,sans-serif;\">F\u00fcr die Kinder gab es einen gro\u00dfen Tisch mit Ausmalb\u00fcchern und Buntstiften. Au\u00dferdem wurden kleine Spiele, Stra\u00dfenmalkreide und Luftballons angeboten. Kaum hatten die Kinder einen Luftballon aufgepustet, bemalten sie diesen mit Filzstiften. <\/span><\/span><\/em><\/p>\n<p align=\"left\"><em><span style=\"color: #1a1a1a;\"><span style=\"font-family: Verdana,sans-serif;\">Im Garten bei der Pfarrscheune gibt es einen Sandkasten, den die Kinder auch freudig nutzten. Als dort jedoch Streit wegen eines Spielzeuges ausbrach, der nicht zu enden schien, wurden alle Kinder wieder reingeschickt. <\/span><\/span><\/em><\/p>\n<p align=\"left\"><em><span style=\"font-family: Verdana,sans-serif;\"><span style=\"color: #1a1a1a;\">Drinnen war die Stimmung sehr gut, alle unterhielten sich, w\u00e4hrend sie Kaffee und Kuchen genossen. <\/span><\/span><\/em><\/p>\n<p align=\"left\"><em><span style=\"font-family: Verdana,sans-serif;\"><span style=\"color: #1a1a1a;\">F\u00fcr mich war es ein gutes Beispiel der Begegnung, denn mir wurde bewusst, dass sich an diesem Ort die Fl\u00fcchtlinge sowohl mit anderen Gefl\u00fcchteten, als auch mit Menschen, die schon l\u00e4nger in Eckental leben, redeten und lachten. <\/span><\/span><\/em><\/p>\n<p align=\"left\"><em><span style=\"color: #1a1a1a;\"><span style=\"font-family: Verdana,sans-serif;\">Es gab gro\u00dfe Aufregung als die kleine Schwester von R. aus Versehen ihren Luftballon zerplatzen lie\u00df. R. wollte gar nicht mehr aufh\u00f6ren zu weinen. Selbst als einer der Ehrenamtlichen ihr einen Strau\u00df aus den Blumen, mit denen die Tische dekoriert wurden, anbot, weinte R. bitterlich weiter. Doch irgendwann schien sie daf\u00fcr nicht einmal mehr genug Kraft zu haben. <\/span><\/span><\/em><\/p>\n<p align=\"left\"><em><span style=\"color: #1a1a1a;\"><span style=\"font-family: Verdana,sans-serif;\">Nachdem alle gegangen waren, wurden die Tische und St\u00fchle wieder aufger\u00e4umt, abgesp\u00fclt, alle restlichen Kuchenst\u00fccke eingepackt und auch alle Spielzeuge f\u00fcr die Kinder wurden wieder wegger\u00e4umt. <\/span><\/span><\/em><\/p>\n<p align=\"left\"><em><span style=\"color: #1a1a1a;\"><span style=\"font-family: Verdana,sans-serif;\">Meiner Meinung nach ist das Caf\u00e9 FLEck eine Veranstaltung, die jeden interessieren k\u00f6nnte und auch sollte. Das Caf\u00e9 hei\u00dft jeden willkommen, der eine positive Einstellung gegen\u00fcber Fl\u00fcchtlingen hat. F\u00fcr mich war dieser Nachmittag ein voller Erfolg und ich freue mich schon auf das n\u00e4chste Mal und auch auf den ein oder anderen neuen Besucher!<\/span><\/span><\/em><\/p>\n<hr>\n<p><em><strong>11. August 2017<\/strong><\/em><\/p>\n<p style=\"text-align: left;\" align=\"CENTER\"><em><u>Zoo-Besuch<\/u><\/em><\/p>\n<p align=\"LEFT\"><em>28 Fl\u00fcchtlinge besuchten mit sechs Betreuerinnen von FLEck e.V. am Dienstag den Tiergarten in N\u00fcrnberg. Ich war im Vorfeld f\u00fcr die Recherche nach g\u00fcnstigen Eintrittskarten und Fahrkarten zust\u00e4ndig. Da wir nicht sicher waren, ob die Familien f\u00fcr gen\u00fcgend Essen und Trinken sorgen w\u00fcrden, kauften wir noch ein paar Brezeln und nahmen auch noch mehr Wasser mit. Doch wie sich dann herausstellte, hatten alle sehr gut f\u00fcr sich gesorgt und baten sogar uns Helfern etwas zum Essen an. Der Bus, der uns zum Zoo bringen sollte, nahm die ganze Gruppe mit s\u00e4mtlichen Kinderw\u00e4gen mit: das war ganz sch\u00f6n eng! Ein syrischer Vater hatte sein Baby in einer R\u00fcckentrage und das kleine M\u00e4dchen hielt sich an den Halteschlaufen im Bus fest, was ein sehr lustiger Anblick f\u00fcr uns war.<\/em><\/p>\n<p align=\"LEFT\"><em>Vor Ort stellte sich heraus, dass es sehr schwer werden w\u00fcrde, die ganze Gruppe beisammen zu halten. Ein paar Familien klinkten sich aus und schauten sich den Zoo alleine an. Es wurde auch ein Treffpunkt am gro\u00dfen Spielplatz ausgemacht, um wieder zusammen zur\u00fcckfahren zu k\u00f6nnen.<\/em><\/p>\n<p align=\"LEFT\"><em>Eines der sch\u00f6nsten Ereignisse dieses Tages war f\u00fcr mich die Delfin-Show. Auch die Kinder schien es sehr zu freuen (sie wollten anfangs nicht einmal mehr weitergehen) und sie wollten sogar auf dem R\u00fcckweg noch einmal bei den Delfinen vorbei schauen. Dort wunderten sie sich, warum die Tiere nun keine Kunstst\u00fccke mehr machten.<\/em><\/p>\n<p align=\"LEFT\"><em>Ein paar der Kinder mussten besonders im Auge behalten werden, da sie gerne durch die Gegend rannten und es als Spiel ansahen, wenn man ihnen hinterher rannte, um sie wieder einzufangen. Einmal konnte ich ein M\u00e4dchen gerade noch davon abhalten, \u00fcber einen Zaun zu klettern, der uns von den Ponys trennte.<\/em><\/p>\n<p align=\"LEFT\"><em>Zum Schluss entschieden sich zwei Familien, noch l\u00e4nger im Tiergarten zu bleiben, anstatt mit uns wieder heimzufahren. Da alle Familien aus der gleichen Unterkunft stammten, merkte man schnell, dass dieser Ausflug dem ganzen Haus zu Gute kommt, denn die Stimmung war sehr gut und die Familien verstanden sich sehr gut untereinander.<\/em><\/p>\n<hr>\n<p><em><strong>9. August 2017<\/strong><\/em><\/p>\n<div>\n<p style=\"text-align: left;\" align=\"CENTER\"><em><u>Seminar f\u00fcr Umgang mit traumatisierten Kindern<br>\nmit dem Jugendb\u00fcro<br>\n<\/u><\/em><\/p>\n<p align=\"LEFT\"><em>Ein sehr eindrucksvolles Erlebnis f\u00fcr mich war auch das Seminar f\u00fcr den Umgang mit traumatisierten Kindern, an dem ich teilnehmen durfte.<\/em><\/p>\n<p align=\"LEFT\"><em>Zehn TeilnehmerInnen wurden dar\u00fcber unterrichtet, wie genau ein Trauma eigentlich im Gehirn entsteht, welche Symptome es daf\u00fcr gibt und wie man mit traumatisierten Kindern umgehen kann.<\/em><\/p>\n<p align=\"LEFT\"><em>Eine au\u00dferordentlich gro\u00dfe Gefahr sorgt daf\u00fcr, dass der Normalzustand, in dem alle Gehirnteile (Gro\u00dfhirn, Mittelhirn und Stammhirn) zusammenarbeiten, \u00fcberschritten wird, wodurch das Gro\u00dfhirn abgeschaltet wird, welches f\u00fcr das Denken verantwortlich ist. Denn Nachdenken k\u00f6nnte u.U. zu lange dauern, um sich noch rechtzeitig in Sicherheit bringen zu k\u00f6nnen &#8211; ein \u00dcberbleibsel aus fr\u00fcheren Zeiten.<\/em><\/p>\n<p align=\"LEFT\"><em>Durch einen sogenannten \u201eTrigger\u201c, was zum Beispiel eine besondere Farbe, ein Geruch oder ein Ger\u00e4usch sein kann, wird das Kind an das traumatische Erlebnis erinnert. Die l\u00f6st erneut eine \u00dcberreizung aus, woraufhin das Gro\u00dfhirn &#8222;automatisch&#8220; wieder abgeschaltet wird. Das Kind wei\u00df also nicht, was es tut, es handelt instinktiv nach einem individuellen Notfallplan.<\/em><\/p>\n<p align=\"LEFT\"><em>Es gibt viele verschiedene Symptome f\u00fcr eine Traumatisierung: Schlafst\u00f6rungen, Konzentrationsprobleme, Aggression, Selbstverletzung, Abwesenheitszust\u00e4nde und noch viele mehr. Selbst Klauen oder L\u00fcgen kann ein Symptom sein.<\/em><\/p>\n<p align=\"LEFT\"><em>Um mit der \u201eaggressiven Dysregulation\u201c als Betreuer umgehen zu k\u00f6nnen, muss man sich zu erst einmal selbst beruhigen, denn die Wut des Kindes \u00fcbertr\u00e4gt sich auch schnell auf den eigenen K\u00f6rper. Danach sollte man zun\u00e4chst Hilfe holen und selber Abstand halten. <\/em><em>Was mir jedoch \u00fcberhaupt nicht klar war: man muss dem Kind eine &#8222;Fluchtraum&#8220; freihalten. Wichtig ist also, das Kind nicht festzuhalten, auch wenn man das tun w\u00fcrde, um das Kind zu besch\u00fctzen. Doch das Kind befindet sich gerade innerlich auf der Flucht und die Tatsache, dass es nicht fliehen kann, verschlimmert die Situation nur.<\/em><\/p>\n<p align=\"LEFT\"><em>Eine gute Vorsichtsma\u00dfnahme ist auch, mit dem Kind (wenn es wieder im Normalzustand ist) ruhig dar\u00fcber zu reden, was ihm vielleicht helfen k\u00f6nnte, wie zum Beispiel ein Lieblings-Spielzeug oder ein Anti-Stress-Ball. Diese Dinge kann man dem Kind dann in so einer Situation geben, um es zu beruhigen. Damit kann man einer Eskalation vorbeugend entgegen wirken und dem an sich hilflosen Kind (es kann in dieser Situation nicht aktiv agieren, zum Teil erinnert es sich noch nicht einmal daran) au\u00dferdem das Gef\u00fchl geben, an einer L\u00f6sung aktiv teilnehmen zu k\u00f6nnen.<br>\n<\/em><\/p>\n<p align=\"LEFT\"><em>F\u00fcr mich war dieses Seminar sehr aufschlussreich, denn ich hatte keine Ahnung wie so ein Trauma entsteht und was es mit den Betroffenen tut. Doch wenn man wei\u00df, was in dem Inneren der Kinder vorgeht, ist es wahrscheinlich leichter, in diesem Moment angemessen zu reagieren und die Situation in den Griff zu bekommen. Au\u00dferdem trifft mich nun eine eventuell heikle Situation nicht vollkommen unvorbereitet.<\/em><\/p>\n<\/div>\n<hr>\n<p><strong><em>7. August 2017<\/em><\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: left;\" align=\"CENTER\"><em><u>Syrischer Kochkurs<br>\n&#8222;Kochen \u00fcber den Tellerrand &#8211; Syrien&#8220;<a href=\"http:\/\/www.fleck-ev.de\/wp-content\/uploads\/2017\/08\/Ferienprogramm2017_2.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-medium wp-image-2118 alignright\" src=\"http:\/\/www.fleck-ev.de\/wp-content\/uploads\/2017\/08\/Ferienprogramm2017_2-212x300.jpg\" alt=\"\" width=\"212\" height=\"300\" srcset=\"http:\/\/www.fleck-ev.de\/wp-content\/uploads\/2017\/08\/Ferienprogramm2017_2-212x300.jpg 212w, http:\/\/www.fleck-ev.de\/wp-content\/uploads\/2017\/08\/Ferienprogramm2017_2-768x1088.jpg 768w, http:\/\/www.fleck-ev.de\/wp-content\/uploads\/2017\/08\/Ferienprogramm2017_2-723x1024.jpg 723w\" sizes=\"auto, (max-width: 212px) 100vw, 212px\" \/><\/a><br>\n<\/u><\/em><\/p>\n<p align=\"LEFT\"><em>Die Fl\u00fcchtlinge M. Und N. leiteten den Kochkurs des Eckentaler Ferienprogramms, der von dem Arbeitskreis \u201eFreizeit und Bewegung\u201c organisiert wurde.<\/em><\/p>\n<p align=\"LEFT\"><em>Die Nachfrage nach dem Kochkurs war gro\u00df, selbst die Warteliste war voll. Doch diese kam gar nicht zum Einsatz, denn alle Kinder, die angemeldet waren, erschienen p\u00fcnktlich. Insgesamt waren zehn Kinder und f\u00fcnf Betreuer anwesend.<\/em><\/p>\n<p align=\"LEFT\"><em>Kaum waren alle Kinder anwesend, ging es auch schon los. Die K\u00f6che fingen gleich mit dem Schneiden von Gem\u00fcse an und zeigten den Kindern, wie sie es am besten machen sollten.<\/em><\/p>\n<p align=\"LEFT\"><em>Man merkte schnell, dass die beiden wirklich gute K\u00f6che waren, sie hatten sogar ihre eigenen Messer dabei. Sie konnten auch die richtige Schneidetechnik anwenden, die ich sonst nur aus dem Fernsehen von guten K\u00f6chen kannte.<\/em><\/p>\n<p align=\"LEFT\"><em>Au\u00dferdem hatten sie statt Hackfleisch Rinderfilet gekauft, um dieses dann s\u00e4uberlich klein zu hacken. Laut M. machte das das Fleisch weicher. Es war ebenfalls von Vorteil, dass beide schon gut Deutsch sprechen und<a href=\"http:\/\/www.fleck-ev.de\/wp-content\/uploads\/2017\/08\/Dolma_1-e1502377119471.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-medium wp-image-2138 alignright\" src=\"http:\/\/www.fleck-ev.de\/wp-content\/uploads\/2017\/08\/Dolma_1-e1502377119471-225x300.jpg\" alt=\"\" width=\"225\" height=\"300\" srcset=\"http:\/\/www.fleck-ev.de\/wp-content\/uploads\/2017\/08\/Dolma_1-e1502377119471-225x300.jpg 225w, http:\/\/www.fleck-ev.de\/wp-content\/uploads\/2017\/08\/Dolma_1-e1502377119471-768x1024.jpg 768w\" sizes=\"auto, (max-width: 225px) 100vw, 225px\" \/><\/a> verstehen konnten.<\/em><\/p>\n<p align=\"LEFT\"><em>Die Kinder waren eifrig dabei, Paprikas, Kartoffeln, Auberginen und Tomaten mit dem Messer auszuh\u00f6hlen. Wieder andere schnitten das Gem\u00fcse f\u00fcr den Salat. Das Gericht, welches die beiden Fl\u00fcchtlinge ausgesucht hatten, hei\u00dft \u201eDolma\u201c.<\/em><\/p>\n<p align=\"LEFT\"><em><a href=\"http:\/\/www.fleck-ev.de\/wp-content\/uploads\/2017\/08\/Dolma_2-e1502377103261.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-medium wp-image-2137 alignleft\" src=\"http:\/\/www.fleck-ev.de\/wp-content\/uploads\/2017\/08\/Dolma_2-e1502377103261-225x300.jpg\" alt=\"\" width=\"225\" height=\"300\" srcset=\"http:\/\/www.fleck-ev.de\/wp-content\/uploads\/2017\/08\/Dolma_2-e1502377103261-225x300.jpg 225w, http:\/\/www.fleck-ev.de\/wp-content\/uploads\/2017\/08\/Dolma_2-e1502377103261-768x1024.jpg 768w\" sizes=\"auto, (max-width: 225px) 100vw, 225px\" \/><\/a><\/em><\/p>\n<p align=\"LEFT\"><em>Da das gef\u00fcllte Gem\u00fcse circa eine Stunde kochen musste, besch\u00e4ftigten sich die meisten Kinder damit, drau\u00dfen spielen zu gehen. Immer wieder kamen die Kinder wieder herein, um zu fragen, wann es denn nun endlich Essen gebe. <\/em><em>Als es dann tats\u00e4chlich Essen gab, waren die Kinder eifrig damit besch\u00e4ftigt, den Tisch zu decken und ihn zu dekorieren. Daraufhin genossen alle das leckere Essen. Zum Nachtisch zauberten die zwei K\u00f6che uns dann noch <\/em><em>leckere Crepes, von denen besonders die Erwachsenen beeindruckt waren, da sie nur drei Eier auf ein Kilo Mehl und einen Liter Milch verwendeten. Dadurch werden die Pfannkuchen besonders d\u00fcnn und lecker. <\/em><\/p>\n<p align=\"LEFT\"><em>Damit die Kinder das Rezept des Hauptgerichtes mit nach Hause nehmen konnten, diktierte mir M. die Zutaten und die Zubereitung des Gerichtes, damit ich es aufschreiben konnte. Eine Betreuerin fuhr dann noch schnell nach Hause, um das Rezept f\u00fcr alle Kinder zu kopieren.<\/em><\/p>\n<p align=\"LEFT\">Lust zum Ausprobieren?<\/p>\n<p align=\"LEFT\"><a href=\"http:\/\/www.fleck-ev.de\/wp-content\/uploads\/2017\/08\/Rezept-Dolma.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"aligncenter wp-image-2136 size-large\" src=\"http:\/\/www.fleck-ev.de\/wp-content\/uploads\/2017\/08\/Rezept-Dolma-724x1024.jpg\" alt=\"\" width=\"610\" height=\"863\" srcset=\"http:\/\/www.fleck-ev.de\/wp-content\/uploads\/2017\/08\/Rezept-Dolma-724x1024.jpg 724w, http:\/\/www.fleck-ev.de\/wp-content\/uploads\/2017\/08\/Rezept-Dolma-212x300.jpg 212w, http:\/\/www.fleck-ev.de\/wp-content\/uploads\/2017\/08\/Rezept-Dolma-768x1086.jpg 768w\" sizes=\"auto, (max-width: 610px) 100vw, 610px\" \/><\/a><\/p>\n<hr>\n<p><strong><em>5. August 2017<\/em><\/strong><\/p>\n<p align=\"CENTER\"><em>Eine Veranstaltung des Arbeitskreises &#8222;Freizeit und Begegnung&#8220; :<br>\n<\/em><em><u>Tanzen und Bewegung f\u00fcr Frauen und Kinder<\/u><\/em><\/p>\n<div>\n<p align=\"LEFT\"><em>Es war ein regnerischer Tag, was uns zweifeln lie\u00df, ob \u00fcberhaupt jemand kommt, denn f\u00fcr die Fl\u00fcchtlinge ist es meist nur m\u00f6glich mit dem Fahrrad von Eschenau nach Forth zu fahren. Es kam sogar die \u00dcberlegung auf, ob man das Tanzen nicht lieber auf einen sonnigeren Tag verschiebt. Doch zu unserer \u00dcberraschung kamen nach einer knappen halben Stunde noch zwei M\u00fctter mit ihren Kindern.<br>\n<\/em><em>Dann ging es richtig los. Ulla leitete das orientalische Tanzen an. Ihre Bewegungen lie\u00dfen darauf schlie\u00dfen, dass sie schon lange tanzt und ich glaube, keiner h\u00e4tte es besser hingekriegt als sie.<\/em><\/p>\n<p align=\"LEFT\"><em>Ein syrisches M\u00e4dchen war besonders gut dabei. Sie stand ganz vorne und machte die Tanzbewegungen f\u00fcr ihr Alter perfekt nach und ihr H\u00fcftschwung war einwandfrei. Auch die beiden M\u00fctter hatten sichtlich Spa\u00df bei der Sache, auch wenn sie sich beide ab und zu um ihre Babys k\u00fcmmern mussten. Aber s<\/em><em>elbst die fast einj\u00e4hrige Jasmin hat &#8222;mitgemacht&#8220;: Das kleine M\u00e4dchen lag am Boden und hat zum Takt mit gewippt, was zu Erheiterung allerseits beitrug. <\/em><em>Ein anderes M\u00e4dchen hingegen war vom Tanzen nicht besonders beeindruckt und rannte lieber durch alle R\u00e4ume und Leute hindurch. <\/em><em>Doch es gab auch eine Kinderbetreuung, die gut lief.<br>\n<\/em><em>Die Musik war teilweise orientalisch und modern, was ich als sehr gut empfand. Denn es hat mich ziemlich \u00fcberrascht, dass man auch zu diesen Liedern so tanzen konnte und dazu sah es auch noch sehr gut aus!<br>\n<\/em><em>Zum Schluss gab es dann noch eine Tanzanleitung von einem der syrischen M\u00e4dchen. F\u00fcr mich war das ein sehr toller Abschluss f\u00fcr die gelungene Veranstaltung. Denn man hat gemerkt, dass es dem Kind richtig Spa\u00df gemacht hat, uns ihre Tanzschritte zu zeigen, die wir versuchten nachzuahmen.<\/em><\/p>\n<p align=\"LEFT\"><em>Ich habe vorher noch nie orientalisch getanzt, obwohl mir tanzen an sich wirklich Freude bereitet. So lie\u00df ich mich nach und nach mitrei\u00dfen und tanzte einfach mit. Da die Stimmung so gut war und fast jeder mitmachte, hat mir das wahnsinnig Spa\u00df gemacht. Ich freue mich wirklich schon auf das n\u00e4chste Tanzen und bin froh, dass ich dabei sein durfte und auch weiter darf.<\/em><\/p>\n<hr>\n<p align=\"LEFT\">\n<\/p><\/div>\n<p><strong><em>Erster Eintrag: 4. August 2017<\/em><\/strong><\/p>\n<p><i>Meine ersten zwei Wochen als Bundesfreiwilligendienstleistende (daf\u00fcr gibt es auch eine wundersch\u00f6ne Abk\u00fcrzung: Bufdi) bei FLEck e.V. waren sehr spannend. Und ich kann jetzt schon sagen: <\/i><i><br>\n<\/i><i>Es ist wahrscheinlich der abwechslungsreichste Job, den ich bisher kennenlernen durfte. In nur zwei Wochen habe ich schon in vielen Bereichen der Eckentaler Fl\u00fcchtlingsinitiative mitgearbeitet: <\/i><i><br>\n<\/i><i><br>\n<\/i><i>Ich habe bei &#8222;FLEckchen&#8220; auf die Kinder aufgepasst, Spielsachen eingekauft, den Grundsch\u00fclern Nachhilfe in Deutsch und Mathe gegeben. <\/i><i><br>\n<\/i><i><\/i><i>Damit auch die M\u00fctter der Kinder nicht zu kurz kommen, habe ich mit ihnen Deutsch ge\u00fcbt, w\u00e4hrend ihre Kinder um uns herum geturnt sind. <\/i><i><br>\n<\/i><i><\/i><i>Ich habe auch in den Spieletreffs des Jugendb\u00fcros im Gleis 3, dem Postclub und beim Festival im Park ausgeholfen. <\/i><i><br>\n<\/i><i><br>\n<\/i><i>Ich durfte mich dem Gemeinderat im Rathaus, bei den Arbeitskreisen &#8222;Alltagsbegleitung&#8220; und &#8222;Freizeit und Begegnung&#8220; vorstellen und war bei der Klausurtagung des Leitungskreises von FLEck dabei.<\/i><i><br>\n<\/i><i><br>\n<\/i><i>Eine tolle Erfahrung war auch das von dem Arbeitskreis Freizeit und Begegnung organisierte Tanzen. Die M\u00fctter und die meisten Kinder waren sofort dabei, selbst das Baby einer Mutter hat mit getanzt &#8211; so gut es konnte. <\/i><i><br>\n<\/i><i><br>\n<\/i><i>Vielleicht sollte ich mich noch vorstellen: <\/i><i><br>\n<\/i><i>Ich bin Marie, bin 19 Jahre alt und habe k\u00fcrzlich mein Abi gemacht. Um die Zeit zu meiner bevorstehenden Reise im Mai n\u00e4chsten Jahres zu \u00fcberbr\u00fccken, habe ich mich f\u00fcr diese Arbeit entschieden. <\/i><i><br>\n<\/i><i>Aufgrund der aufregenden Erlebnisse bisher, freue ich mich wirklich auf meine weitere Arbeit als Bufdi bei FLEck und werde hier immer wieder davon berichten.<\/i><i><br>\n<\/i><i><br>\n<\/i><\/p>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Am Freitag, 12. Mai 2023 fiel um 19.30 Uhr der Startschuss f\u00fcr die zuk\u00fcnftige Jugendabteilung \u201egenerationFLEck\u201c der Eckentaler Fl\u00fcchtlingsinitiative FLEck e.V. Alle Jugendlichen zwischen 16 und 27 Jahren sind eingeladen mitzumachen! 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